Schokoladenevolution

28. November 2008 0 Kommentare

foto tcho
foto tcho
MindSharing berichtete schon oft, über den Trend, Kundenwünsche direkt in Produktion zu bringen. Eins der besten Beispiele für diesen Trend ist die Schokoladenmanufaktur „Tcho“.
Gegründet von den Machern des bekannten Magazin „Wired“, kombiniert diese Schokoladenfabrik, in ihrer Herstellung, alte Handwerkskunst mit zukunftsweisendem Crowdsourcing. Ihre Schokolade wird nur in Betaversionen ausgeliefert, da das Unternehmen alle 36 Stunden − angeregt durch Kundenfeedbacks − die Rezeptur verbessert. Selbst eine eigene Taxonomie hat das Unternehmen entwickelt, um die Wünsche und Beschreibungen für jeden Kunden leicht verständlich zu machen. Kaufen kann man die, in 50 Gramm Riegeln vertrieben Schokolade ausschließlich über das Internet oder direkt an dem Produktionsort. Eine Tafel kostet 4 US-Dollar.

Kommentar:
Während manche Marken auf eine Rezeptur mit Familientradition pochen, zeigt Tcho, das es auch anders geht. Mit ihren ständig verbesserten Produkten erzeugen sie ein anhaltendes Interesse bei ihrer Kundschaft, die vor allem schätzt, dass ihr persönlicher Geschmack schnelle Umsetzung findet.

Links:
influxinsights.com
psfk.com
tcho.com
tv.boingboing.net

Robowars

26. November 2008 0 Kommentare

Foto: Public Domain
Foto: Public Domain
Die Lage in den Grenzgebiet Pakistans zu Afghanistan spitzt sich zu. Pakistan wagt sich an einem Spagat um einerseits die USA, in ihrem Kampf gegen die Taliban, zu unterstützen, andererseits bereitet der Pakt mit George Bush innenpolitische Probleme. Daher untersagte die Regierung Pakistan den USA, innerhalb des Staatsgebiets, Ziele anzugreifen. Bei weiteren Verletzungen der territorialen Integrität drohte Regierungschef Gilani diese Übergriffe „mit allen Mitteln“ zu bekämpfen. Die USA schloss darauf hin ein Abkommen, dass US-Soldaten die Grenze nicht mehr überqueren werden. Es scheint aber gewiss, das dieses Zugeständnis nur menschliche Militärs umfasst – für Kriegsrobotik scheint dies nicht zu gelten.
So wurden weiterhin mehrere Drohnen des Typs Predator über Süd- und Nordwasiristan gesichtet. Diese sind in der Lage ausgemachte Ziele mit Hellfire-Raketen anzugreifen. Auch von Angriffen solcher Drohnen wird berichtet.

Kommentar:
Stimmen bezeugen, dass die USA, in Pakistan, in eine neue Form der Kriegsführung eingetreten ist. Die der ferngesteuerten und robotisierten Tötungsmaschinen. Die Piloten dieser Maschinen sind Hunderte, wenn nicht Tausende Kilometer vom Einsatzort entfernt, und von den Gefahren des Schlachtfeldes in Sicherheit.
Der Einsatz in Pakistan bietet nur einen Vorgeschmack von der Kriegsführung der Zukunft, bei der die Kombattanten Angriff und Gegenangriff vom Bildschirm aus durchführen. Dass dabei aber die Zivilbevölkerung immer mehr zu Opfern eines asymmetrischen Krieges wird, liegt auf der Hand − das mit einer weiteren Entwicklung dieser Form der Kriegstechnologie eine neue Dimension erreichen wird ist gesichert: Die Drohnentechnologie wird schon bald nicht mehr für militärische Supermächte sondern auch für Guerillas verfügbar sein. Schon gehen Militärexperten davon aus, dass ferngesteuerte Drohnen bald die Selbstmordattentäter ersetzten werden.

Links:
de.wikipedia.org

Google to Go

3. November 2008 2 Kommentare

Foto: googlevision
Foto: googlevision
Der britische Designer Callum Peden stellte kürzlich dem Browser-Giganten Google seine Vision für die portable Suchmaschine von Morgen vor (siehe Foto). Ausgestattet mit einem flexiblen, einfahrbaren und von OLED beleuchtetem Schirm, GPS und WiFi sowie neuster Bilderkennungssoftware soll das System die Orientierung in fremden Städten zum Kinderspiel werden lassen. In Zukunft soll man einfach den Schirm ausfahren und auf die Umwelt richten, das Google Vision vergleicht dann die Bilder mit Informationen in der Datenbank und blendet die gefundenen Informationen dann wie in einem HUD, das man aus Flugzeugcockpits kennt, in das Bild ein. So sollen sich zu allem, was man sieht, Informationen finden lassen. Der Name einer unbekannten Pflanze, der schnellste Weg zu einem gesuchten Restaurant oder die Geschichte historischer Gebäude.

Kommentar:
Die Idee ist verlockend. Schnell findet man in der Fremde die richtigen Adressen oder erhält Hintergrundinformationen zu allem, was in das Blickfeld fällt. Dennoch wird es noch dauern, bis diese Technologie Realität wird, denn der angedachte Service setzt voraus, dass der Zugang zum Internet überall gewährleistet sein muss. Bei Safaris in Afrika oder bei einem Besuch asiatischer Tempel ist dies noch zurzeit allerdings noch Wunschdenken.

Links:
googlewatchblog.de
mobilementalism.com
pcwelt.de
techeblog.com

Das Netz im Jahre 2012

19. September 2008 2 Kommentare

Foto: woodleywonderworks, flickr.com
Foto: woodleywonderworks, flickr.com
Laut des Jupiter Research Reports, kann davon ausgegangen werden, dass bis zum Jahre 2012 25 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zum Internet haben wird. Dabei sind die größten, wachsenden Märkte China, Russland, Indien und Brasilien. Dabei werden auch bestehende Sprachbarrieren zunehmend fallen, wenn man die Entwicklung von Übersetzungssoftware, wie beispielsweise Language Weaver, oder Appteks „hybrid machine translation „(HMT), mit in die Überlegungen einbezieht. Auch IBM arbeitet mit Hochtouren an einer funktionalen Übersetzungssoftware. Bereits jetzt wird eine Software erprobt, die arabische und chinesische Fernsehbeiträge ins Englische übersetzt. Das Unternehmen “Critical Mention” nutzt dieses Programm bereits, um das Fernsehprogramm der genannten Länder zu analysieren und verkauft die gewonnenen Informationen an interessierte Global Player. Auch ist IBM bereits Marktführer in der Zwei-Wege-Übersetzung, so kamen erste Systeme bereits im Irak zum Einsatz, damit die Soldaten auch mit der Zivilbevölkerung kommunizieren können. Mittlerweise können dieses Maschinen Zehntausende von Wörtern sekundenschnell übersetzen und somit eine flüssige Kommunikation ermöglichen.

Kommentar:
Eine Welt ohne Sprachbarrieren scheint möglich zu sein. So glaubt Jim Glass, Forschern am MIT, das schon in naher Zukunft herkömmliche Handys zu Universaltranslatoren werden könnten. Die Reisenden dieser Welt würde es freuen.

Links:
blog.webanalyticsdemystified.com
criticalmention.com
itnews.com.au
languageweaver.com
marketwatch.com

Die Zukunft der Geburt

17. September 2008 0 Kommentare

Foto: Down Town Pictures, Flickr.com
Foto: Down Town Pictures, Flickr.com
In einer Sonderausgabe hat das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature Forscher befragt, wie die Zukunft der Fortpflanzung aussehen wird. Hier die wichtigsten Visionen der Forscher in Kürze: Innerhalb der nächsten 30 Jahre werden künstliche Gebärmütter, Eizellen, Spermien und Plazentas Realität. Menschliche Embryonen können durch Samen und Eizellen, die aus Stammzellen erzeugt werden, geschaffen werden. Dies alles bedeutet, dass unter Umständen, die Mütter ihre Kinder nicht mehr selbst austragen müssten. Eltern könnten im Krankenhaus ihren lieben Kleinen beim Wachsen zusehen, bevor sie geboren werden.
Auch genetische Manipulationen am Embryo − um Krankheiten zu verhindern − gehören zur Tagesordnung. Der Preis für In vitro-Befruchtung wird auf 100 US-Dollar fallen und somit auch für Frauen mit Kinderwunsch in Entwicklungsländern zur Verfügung stehen.

Kommentar:
Trotz der phantastischen Möglichkeiten, die die Wissenschaft und Technik in Zukunft für den geplanten Nachwuchs zur Verfügung stellen kann, sind sich die Forscher sicher, das diese Art der Reproduktion, die klassische Art und Weise der Zeugung sicherlich nicht verdrängen wird. Die traditionelle Art mache einfach mehr Spaß und ist um vieles billiger, so Susannah Baruch, Direktorin des “Genetics and Public Policy Center” der Johns Hopkins University in Washington. Dennoch kann diese Forschung den Kinderwunsch vieler Eltern ermöglichen und so manchen Sprössling vor vererbten Krankheiten bewahren.

Links:
dnapolicy.org
dnapolicy.org
nature.com

Diamantenreines Wasser

12. September 2008 0 Kommentare

Foto: jurvetson, flickr.com
Foto: jurvetson, flickr.com
Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) präsentierte kürzlich eine innovative Art, Wasser ganz ohne den Einsatz von Chemie zu desinfizieren. Der Trick dabei – diamantbeschichtete Elektroden. Diese bilden im Wasser freie Radikale, die durch Oxidation organische Giftstoffe, wie Bakterien oder Pestizide vernichten. Zurück bleiben nur Salze und Kohlendioxid. Schon ist aus der Forschung ein Start-up hervorgegangen, die CONDIAS GmbH will das Verfahren zur Marktreife bringen. Zu sehen ist die Technologie auf der EXPO in dem deutschen Pavillon bis zum 14.9.2008 in der nordspanischen Stadt Zaragoza.

Kommentar:
Die Technik ist vielversprechend. Besonders, weil wir es im 21. Jahrhundert immer noch nicht geschafft haben, allen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser gewährleisten zu können.

Links:
idw-online.de
wasserwirtschaft-wassertechnik.de
weltausstellung.com

Aus die Maus?

29. August 2008 0 Kommentare

Foto: Marcin Wichary, Flickr.com
Foto: Marcin Wichary, Flickr.com
Laut Analysten aus dem Hause Gartner, steht die Computermaus vor dem Aus. In drei bis fünf Jahren wird das bekannte Eingabegerät durch „Gestual computing“ oder Touchscreens ersetzt werden, so die Meinung der Analysten. Zwar habe sich die Maus bei Desktop-Computern bewährt, bei Notebooks, oder aber bei der Kontrolle der boomenden Home Entertainment-Systemen spielt sie keine große Rolle, so der Bericht. Heute schon stehen bei Sony und Panasonic Fernseher-Prototypen, die ganz ohne Fernbedienung auskommen – man steuert die Geräte alleine durch Gesten. Eine ähnliche Entwicklung wird auch bei der Bedienung von Computer erwartet.
Bei Logitech, dem weltweit größten Hersteller von Computermäusen, schrillen hingegen noch keine Alarmglocken. Zwar glaubt man hier auch, dass die alternativen Eingabegeräte Platz auf dem Markt fordern werden, dennoch wird die Maus auf dem Markt weiterhin Bestand haben.

Kommentar:
Das Ende der Maus ist noch lange nicht in sich. Dafür aber der Beginn einer neuen Interface-Kultur. Das iPhone oder die Spielekonsole Wii sind dabei nur die ersten Beispiele.

Links:
blog.handelsblatt.de
mindsharing.de
news.bbc.co.uk
logitech.com

Rettungsinsel der Luxusklasse

27. August 2008 0 Kommentare

Foto: Lilypad
Foto: Lilypad
Der Architekt und Visionär Vincent Callebaut sieht für die Zukunft schwarz – der Klimawandel macht ihm ernsthaft Sorgen. Er denkt, dass die Auswirkungen des Klimawandels in Zukunft viele Landstriche überfluten werden. Daher skizzierte er ein Projekt, das einst für 50.000 gutbetuchte Klimaflüchtigen Platz bieten soll – sein Entwurf „Lilypad“ ist eine 500.000 Quadratmeter große, autarke schwimmende Stadt. Wie bei einem Eisberg befinden sich große Teile der Konstruktion unter Wasser, während auf der Oberfläche Platz für Wälder und Rasen vorhanden ist. Callebaut hofft, dass sein Projekt bis 2100 realisiert werden kann. Die wohlhabenden Opfer der Klimakatastrophe werden es ihm danken.

Kommentar:
Ob das Lilypad jemals gebaut wird ist nicht klar. Bis jetzt gibt es nur den Entwurf von Callebaut – auch sind technische Fragen noch nicht geklärt. Dennoch ist es besser auf die Zukunft vorbereitet zu sein, als das Nachsehen zu haben. Hoffen wir, dass wir das „Lilypad“ nicht brauchen und dass in Venedig auch noch im Jahre 2100 der Karneval gefeiert wird.

Links:
archinect.com
artisticthings.com
datenratte.blogspot.com
ecofriend.org
lgblog.de
vincent.callebaut.org

Sauerstoff für Vierbeiner

17. August 2008 0 Kommentare

Foto: Air-press.com
Foto: Air-press.com
Das Geschäft mit den Haustieren boomt. Immer mehr Tierfreunde sind bereit für ihren Kindersatz tief in die Tasche zu greifen. Ein neues, und für viele bestimmt ein fragwürdiges, Highlight ist das „OWND Café“ in Japan – eine Sauerstoffbar für Vierbeiner. Während der liebste Begleiter des Menschen in einer Röhre reinen Sauerstoff atmet, können Herrchen und Frauchen Snacks einnehmen oder Kaffee trinken.

Kommentar:
Der Trend, Haustiere, wie Menschen zu verwöhnen, hält weiter an. Schon gibt es Luxus-Leinen, edles Futter, nun auch Sauerstoffbars für die zotteligen Hausfreunde. So hätte wahrscheinlich auch ein Massagesalon oder Botox-Studio für Tiere eine goldene Zukunft vor sich.

Links:
air-press.com
crunchgear.com
gizmodo.com

Burger per Handy

13. August 2008 1 Kommentar

Foto: mcd-holding.co.jp
Foto: mcd-holding.co.jp
Eine weitere neue Handy-Applikation aus Japan: Nach einem Jahr Entwicklungszeit testet McDonalds Japan nun die neuen „Kazasu Coupons“ in 175 Filialen. Um das Angebot nutzen zu können, muss man eine Software auf das Handy installieren, gleichzeitig kann man sich auch schon für verschiedene Rabat-Coupons entscheiden, die ebenfalls heruntergeladen werden. Um diese einzulösen, braucht man das Handy nur über den RFID-Reader an der Kasse halten und der Gutschein wird entwertet. Auch kann die Bestellung gleich über den Mobile Wallet Service „ID“ von Nttdocomo bezahlt werden. Die Coupons haben ein großes Potential: Einmal angemeldet, kann McDonalds allen registrierten Usern, aufgrund der gewonnenen Informationen aus den Vorlieben und Einkaufsprofilen des Kunden, passgenaue Coupons zukommen lassen. Ist der Test des Loyalty Programms erfolgreich, will man 2009 den Service in allen japanischen Filialen anbieten.

Kommentar:
Eine gelungene Idee. Dank dem Discount, den die personalisierten E-Coupons bieten, entscheidet man sich sicherlich öfter bei McDonalds einzukehren − besonders dann, wenn man nicht genügend Bargeld in der Tasche hat, um den Lunch zu zahlen. So dürfte besonders das bequeme Bezahlen per Handy in Zukunft an Bedeutung zunehmen, schließlich ist das Handy das liebste Spielzeug vieler Erwachsener.

Links:
mcd-holdings.co.jpl
nttdocomo.co.jp

Charterflug zur ISS

30. Juli 2008 0 Kommentare

Foto: Richard Garriott
Foto: Richard Garriott
Das Weltraumtourismusunternehmen „Space Adventures“ hat einen neuen Megadeal in der Tasche. Es hat mit der russischen Raumfahrtbehörde (RKA) einen Deal ausgehandelt. Anstatt, wie im Jahre 2001, einen einzelnen Platz in einem Raumschiff zu buchen – den damals der US-amerikanische Millionär Dennis Tito für 20 Millionen US-Dollar buchte – charterte das Unternehmen nun ein gesamtes Raumschiff. Der Flug ist für 2011 geplant. Von da an will „Space Adventures“ jedes Jahr einen solchen Flug zur Raumstation durchführen.
Schon jetzt ist die Warteliste für dieses Angebot lang wie prominent. Ganz vorne dabei ist Richard Garriott. Der berühmte Gamedesigner der „Ultima“-Serie zahlte für seinen Ausflug rund 35 Millionen US-Dollar. Einen Teil des Ticketpreises hat er aber schon wieder eingenommen, im Auftrag von privaten Firmen wird er an Bord der ISS Experimente durchführen.

Kommentar:
Es wird immer deutlicher − der Aufbruch in das Weltall hat begonnen. Aber auch ein anderer Trend macht sich am Beispiel des Raumfahrers Garriott deutlich. Bisher konnten fast nur staatliche Wissenschaftler im All experimentieren. In Zukunft werden auch private Forschungseinrichtungen in der Lage sein, in der Schwerelosigkeit Versuche durchzuführen. Eine spannende Forschungsreise beginnt.

Links:
focus.de
nasawatch.com
mindsharing.de
mindsharing.de
ptdmagazine.com
spaceref.com
thespacereview.com

Die Zehn-Minuten-Entziehung

28. Juli 2008 0 Kommentare

Foto: asplosh, Flickr.com CC-Lizenz 2.0
Foto: asplosh, Flickr.com CC-Lizenz 2.0
Eine kleine Sensation aus den USA. Forschern der University of California ist es gelungen alkoholsüchtige Ratten mit körpereigenen Substanzen innerhalb von Minuten von ihrer Sucht zu befreien. Selbst nachdem die Forscher den Ratten, nach ihrer Entziehung, erneut Alkohol verabreichten, wurden diese nicht sofort rückfällig. Ein besonderer Erfolg – die hohe Rückfallquote ist eines der Hauptprobleme bei Alkoholismus.
Schlüssel für die schnelle Entziehungskur ist die Substanz GDNF (glial cell line-derived neurothropic factor). Der Stoff spielt bei der Entwicklung von Nieren, Motoneuronen im Rückenmark und Nervenzellen des Nervensystems eine entscheidende Rolle. Diese Substanz spritzten die Forscher den Ratten in einen Bereich des Hirns der eine zentrale Rolle bei Alkoholsucht spielt: das ventrale tegmentale Areal (VTA), einem Gebiet im Teil des Mittelhirns. Dort angelangt entfaltet GDNF seine ausnüchternde Wirkung. Aufgrund dieser Erkenntnisse erhoffen sich die Forscher, eine erfolgreiche Therapie für alkoholkranke Menschen entwickeln zu können.

Kommentar:
Unter Alkoholproblemen leiden Millionen von Menschen. Eine Therapie, wie sie die Forschungsergebnisse versprechen, könnte enormes Leid ausmerzen und vielen Menschen das Leben retten. Hoffen wir, dass sich die Erkenntnisse schnell auf den Menschen übertragen lassen.

Links:
news.bbc.co.uk
pnas.org
spiegel.de
welt.de