Billige Einblicke

24. November 2008 0 Kommentare

foto: xmatt, Flickr.com, CC-Lizenz
foto: xmatt, Flickr.com, CC-Lizenz
Forscher am California Institute of Technology haben ein Mikroskop entwickel, das die günstigen Chips von Digitalkameras nutzt, um die teure Linsentechnik die in den optischen Mikroskopen steckt, obsolet zu machen. Die Forscher erwarten, dass sich schon bald der Hauptteil des Mikroskops für 10 Dollar pro Stück produzieren lassen wird. Um mit diesem Mikroskop Zellen und Mikro-Organismen zu betrachten, werden diese in Flüssigkeit gelöst und durch ein System von Kanälen über den lichtempfindlichen Chip geleitet. Pro Probe macht der Chip 100 bis 200 Bilder mit einer Auflösung von circa einem Mikrometer.
Für den MIT-Physiker Michael Feld kommt das digitale Mikroskop einer Revolution gleich. Die Geräte ließen sich kostengünstig in Reihe schalten und die Betrachtung der Proben soweit automatisieren lassen, so das Forscher viel mehr Proben in weniger Zeit untersuchen könnten. Auch ließe es sich in Entwicklungsländern einsetzten lassen, um die Malaria-Diagnose überall zu ermöglichen. Eingebaut in einen PDA könnte man so, für wenig Geld portable Diagnoseeinheiten schaffen.

Kommentar:
Die Entwicklung könnte das Diagnostizieren von Krankheiten erheblich verbilligen. Dies würde Zeit und Ressourcen sparen, die anderweitig gut verwendet werden können. Aber auch an die Weiterentwicklung wird gedacht – schon träumen die Forscher davon die Technik soweit zu miniaturisieren, dass sie direkt in den menschlichen Körper implantiert werden kann. Treten Abnormalitäten in den, so betrachten Zellen auf, soll das Minimikroskop Alarm schlagen. Es wäre ein gewaltiger Sprung für die Früherkennung von Krankheiten.

Links:
caltech.edu
de.engadget.com
dradio.de
heise.de
wissenschaft.de

Google to Go

3. November 2008 2 Kommentare

Foto: googlevision
Foto: googlevision
Der britische Designer Callum Peden stellte kürzlich dem Browser-Giganten Google seine Vision für die portable Suchmaschine von Morgen vor (siehe Foto). Ausgestattet mit einem flexiblen, einfahrbaren und von OLED beleuchtetem Schirm, GPS und WiFi sowie neuster Bilderkennungssoftware soll das System die Orientierung in fremden Städten zum Kinderspiel werden lassen. In Zukunft soll man einfach den Schirm ausfahren und auf die Umwelt richten, das Google Vision vergleicht dann die Bilder mit Informationen in der Datenbank und blendet die gefundenen Informationen dann wie in einem HUD, das man aus Flugzeugcockpits kennt, in das Bild ein. So sollen sich zu allem, was man sieht, Informationen finden lassen. Der Name einer unbekannten Pflanze, der schnellste Weg zu einem gesuchten Restaurant oder die Geschichte historischer Gebäude.

Kommentar:
Die Idee ist verlockend. Schnell findet man in der Fremde die richtigen Adressen oder erhält Hintergrundinformationen zu allem, was in das Blickfeld fällt. Dennoch wird es noch dauern, bis diese Technologie Realität wird, denn der angedachte Service setzt voraus, dass der Zugang zum Internet überall gewährleistet sein muss. Bei Safaris in Afrika oder bei einem Besuch asiatischer Tempel ist dies noch zurzeit allerdings noch Wunschdenken.

Links:
googlewatchblog.de
mobilementalism.com
pcwelt.de
techeblog.com

Menschenschwärme

26. September 2008 0 Kommentare

Foto: victoriapeckham, flickr.com
Foto: victoriapeckham, flickr.com
Das größte deutsche Experiment über Schwarmintelligenz fand auf einem Volksfest statt. Auf dem Bremer “ViertelFest“, das vom 22.8.-24.8. abgefeiert wurde, erprobten die Forscher die Schwarmintelligenz von Menschenmengen. Jeder der 150.000 erwarteten Gäste erhielt ein Blechinstrument, mit dem man Knack-Geräusche erzeugen konnte. Die Forscher um den Mathematiker Ulrich Krause wollten damit herausfinden, ob, und unter welchen Bedingungen sich eine Menschenmenge rhythmisch koordinieren lässt. Dazu gab, von einer Bühne aus, ein Moderator Anweisungen, die die Menschen zu kleinen Spielen mit den Instrumenten animieren sollten. Beispielsweise: „Mach ein Geräusch, wenn dein Nebenmann ein Knacklaut produziert.“ Die Forschungsfrage der Wissenschaftler: Entwickelt sich ein synchrones Knackverhalten, oder gibt es einfach ein wildes, schwarmuntypisches Durcheinander?

Kommentar:
Die Forschung wird nicht fundamentale Einblicke in das Schwarmverhalten der Menschen bieten, dennoch kann das Vorhaben empirisch belegen, ob und unter welchen Voraussetzungen Menschen einem Schwarmsignal folgen oder nicht. Und das ist zumindest ein Anfang.

Links:
idw-online.de
informatik.uni-bremen.de
juraforum.de

Versilberte Kliniken

24. September 2008 1 Kommentar

Foto: kevindooley, flickr.com
Foto: kevindooley, flickr.com
Forscher der ETH Zürich haben eine Folie entwickelt, die mit Nanopartikel aus Silber und Caliumphosphat beschichtet ist. Das Silber Bakterien abtötet ist schon seit rund 3000 Jahren bekannt. Daher nutzten reiche Haushalte seit Jahrhunderten Silbergeschirr. Auch die berühmte Silbermünze in der Milchkanne geht auf diese Erkenntnis zurück. Dank dem Fortschritt in der Nanotechnologie hält nun Silber wieder Eingang in die Medizin. Chirurgischres Werkzeug wird mit Silber ummantelt, Prothesen und Krankenhausmobiliar werden mit dem edlen Metall beschichtet und angereichert.
Die neue Folie der Forscher, die mit Unterstützung der Schweizer Firma Perlen Converting AG entwickelt wurde, soll nun auch Einzug in die Krankenhäuser halten. Auf Türklinken, Bettgestellen und Sanitäranlagen aufgeklebt, soll sie helfen, Patienten und Personal vor den gefürchteten Krankenhauskeimen zu beschützen.

Kommentar:
Den Krankenhauskeimen muss in kürzester Zeit ein Ende gesetzt werden. Jährlich sterben hunderte Menschen an dem Befall, obwohl sie eigentlich nur für kleine Eingriffe die Hospitäler besuchten. Somit kann der Einsatz der Silberfolie nicht früh genug beginnen.

Links:
de.perlenconverting.ch
idw-online.de
medica.de

Klima an der Kippe

22. September 2008 1 Kommentar

Foto: crossfirecw, flickr.com
Foto: crossfirecw, flickr.com
Wie wir bereits wissen, erwärmt die zunehmende Konzentration an Treibhausgasen das Klima der Erde. Die Auswirkungen sind deutlich zusehen: Die arktischen Eismassen schmelzen, der Meeresspiegel steigt und der Regenwald am Amazonas trocknet aus. Ein neuer Bericht des Umweltbundesamtes verdeutlicht nun noch eine weitere Gefahr des Klimawandels: den des Kipppunktes. Der Begriff bezeichnet einen Moment, indem die zunehmende Klimaveränderung einen Punkt erreicht, an dem die Veränderung kein fortschreitender langsamer Prozess mehr ist, sondern eine abrupte, dramatische Wendung nimmt.

Kommentar:
Noch können die Forscher − aufgrund von Wissenslücken und unzureichender Forschung − noch nicht genau bestimmen, wann ein solcher „Kipp-Punkt“ erreicht wird. Dennoch ist die Gefahr eindeutig gegeben. So raten sie dringend zu einem entschlossenem weltweiten Handeln, bevor es zu spät ist und viele Gebiete der Erde für den Menschen unbewohnbar werden.

Links:
diepresse.com
inar.de
innovations-report.de
umweltbundesamt.de
umweltjournal.de

Die Zukunft der Geburt

17. September 2008 0 Kommentare

Foto: Down Town Pictures, Flickr.com
Foto: Down Town Pictures, Flickr.com
In einer Sonderausgabe hat das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature Forscher befragt, wie die Zukunft der Fortpflanzung aussehen wird. Hier die wichtigsten Visionen der Forscher in Kürze: Innerhalb der nächsten 30 Jahre werden künstliche Gebärmütter, Eizellen, Spermien und Plazentas Realität. Menschliche Embryonen können durch Samen und Eizellen, die aus Stammzellen erzeugt werden, geschaffen werden. Dies alles bedeutet, dass unter Umständen, die Mütter ihre Kinder nicht mehr selbst austragen müssten. Eltern könnten im Krankenhaus ihren lieben Kleinen beim Wachsen zusehen, bevor sie geboren werden.
Auch genetische Manipulationen am Embryo − um Krankheiten zu verhindern − gehören zur Tagesordnung. Der Preis für In vitro-Befruchtung wird auf 100 US-Dollar fallen und somit auch für Frauen mit Kinderwunsch in Entwicklungsländern zur Verfügung stehen.

Kommentar:
Trotz der phantastischen Möglichkeiten, die die Wissenschaft und Technik in Zukunft für den geplanten Nachwuchs zur Verfügung stellen kann, sind sich die Forscher sicher, das diese Art der Reproduktion, die klassische Art und Weise der Zeugung sicherlich nicht verdrängen wird. Die traditionelle Art mache einfach mehr Spaß und ist um vieles billiger, so Susannah Baruch, Direktorin des “Genetics and Public Policy Center” der Johns Hopkins University in Washington. Dennoch kann diese Forschung den Kinderwunsch vieler Eltern ermöglichen und so manchen Sprössling vor vererbten Krankheiten bewahren.

Links:
dnapolicy.org
dnapolicy.org
nature.com

Diamantenreines Wasser

12. September 2008 0 Kommentare

Foto: jurvetson, flickr.com
Foto: jurvetson, flickr.com
Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) präsentierte kürzlich eine innovative Art, Wasser ganz ohne den Einsatz von Chemie zu desinfizieren. Der Trick dabei – diamantbeschichtete Elektroden. Diese bilden im Wasser freie Radikale, die durch Oxidation organische Giftstoffe, wie Bakterien oder Pestizide vernichten. Zurück bleiben nur Salze und Kohlendioxid. Schon ist aus der Forschung ein Start-up hervorgegangen, die CONDIAS GmbH will das Verfahren zur Marktreife bringen. Zu sehen ist die Technologie auf der EXPO in dem deutschen Pavillon bis zum 14.9.2008 in der nordspanischen Stadt Zaragoza.

Kommentar:
Die Technik ist vielversprechend. Besonders, weil wir es im 21. Jahrhundert immer noch nicht geschafft haben, allen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser gewährleisten zu können.

Links:
idw-online.de
wasserwirtschaft-wassertechnik.de
weltausstellung.com

90.000 Autoren

10. September 2008 0 Kommentare

Foto: juhansonin, flickr.com
Foto: juhansonin, flickr.com
Auf der Wikipedia Konferenz in Ägypten verkündeten die Betreiber der Online-Enzyklopädie ein historisches Ereignis: In Zusammenarbeit mit dem Bertelsmann Verlag wird bald eine einbändige, gedruckte Version mit den 25.000 populärsten Artikel der deutschen Version von Wikipedia im September erscheinen. Dieses Buch ist insofern historisch, da die Autorenliste 90.000 Personen umfasst. Die Liste aller umfasst 27 kleingedruckte Seiten, auf der die Namen nur mit einem Komma getrennt sind.

Kommentar:
Ein nettes Projekt, obgleich eher ein PR-Gag als eine nützliche Publikation. Schließlich ist die Enzyklopädie schon bei Druck nicht mehr aktuell und umfasst gegenwärtig, in ihrer deutschen Online-Version rund 786.000 Artikel.

Links:
bits.blogs.nytimes.com
ews.cnet.com

Auf der Suche nach den Langlebigkeits-Genen

3. September 2008 0 Kommentare

Foto: net efekt, flickr.com
Foto: net efekt, flickr.com
Die rapide fallenden Kosten für das Genscreening ermöglichen Wissenschaftler neue Möglichkeiten in der Life Extension Forschung. Ein vielversprechendes Projekt ist das “Genomic Medicine Program” des amerikanischen „Scripps Translational Science Institute“ in Kalifornien. Das Projekt sieht vor, bei 1000 gesunden alten Menschen 100 spezifische Gene, die für die Gesundheit von Herz und Immunsystem zuständig sind, miteinander zu vergleichen. Interessanterweise haben die Forscher im Vorfeld festgestellt, das viele alte und gesunde Menschen, in ihrem Gencode die Dispositionen für viele Krankheiten haben. So ist es verwunderlich, das diese Leiden dennoch bei diesen Menschen nicht ausbrechen, so Eric Topol, der Leiter des Projekts. Eine Möglichkeit wäre dabei eine Form von Langlebigkeits-Genen, die dies verhindern, so Nir Barzilai, Leiter des „Longevity Genes Project at Albert Einstein College of Medicine” in New York. Mit dem geplanten Vergleich der Gene erhoffen sich die Forscher solche Genpaare auszumachen, die für eine solche Langlebigkeit zuständig sind.

Kommentar:
Das Projekt zeigt, dass mittlerweile viele Mühen und Gelder in sogenannte “Life Extensions” fließen. Sind die Forschungen erfolgreich, können wir uns alle auf ein langes Leben gefasst machen.

Links:
aecom.yu.edu
healthtech.com
technologyreview.com
ornl.gov
plausiblefutures.wordpress.com
scripps.edu

Der 3D Würfel

1. September 2008 2 Kommentare

Foto: Lance and erin, Flickr.com
Foto: Lance and erin, Flickr.com
Forscher des japanischen „National Institute of Information and Communications Technology” haben kürzlich ein Hightech-Würfel vorgestellt, der es ermöglicht dreidimensionale Bilder darzustellen. Der 10 Zentimeter große Würfel kann so beispielsweise das Abbild von Person von drei Seiten darstellen. Jetzt bemühen sich die Forscher, die Technik, die sich im Inneren des Würfels befindet soweit zu reduzieren, dass man die Objekte von allen sechs Seiten betrachten kann. Dieses Ziel will man in drei Jahren realisieren. Später möchte man die Technik soweit vorantreiben, dass man anstatt eines PDAs, einen dreidimensionalen, sprechenden Assistenten in der Hosentasche trägt, der alle Aufgaben einen PDA, per Sprachinterface erledigt.

Kommentar:
Einen Deus ex Machina in der Hosentasche hätte wohl jeder gerne, hingegen einen sperrigen Würfel, der die Taschen ausbeult, ist eine andere Angelegenheit. Dennoch verdeutlicht Ansätze der Forscher wieder einmal, wie sehr nach einem praktikablen 3D-Display geforscht wird.

Links:
afp.google.com
mydigitallife.co.za
news.com.au
physorg.com

Charterflug zur ISS

30. Juli 2008 0 Kommentare

Foto: Richard Garriott
Foto: Richard Garriott
Das Weltraumtourismusunternehmen „Space Adventures“ hat einen neuen Megadeal in der Tasche. Es hat mit der russischen Raumfahrtbehörde (RKA) einen Deal ausgehandelt. Anstatt, wie im Jahre 2001, einen einzelnen Platz in einem Raumschiff zu buchen – den damals der US-amerikanische Millionär Dennis Tito für 20 Millionen US-Dollar buchte – charterte das Unternehmen nun ein gesamtes Raumschiff. Der Flug ist für 2011 geplant. Von da an will „Space Adventures“ jedes Jahr einen solchen Flug zur Raumstation durchführen.
Schon jetzt ist die Warteliste für dieses Angebot lang wie prominent. Ganz vorne dabei ist Richard Garriott. Der berühmte Gamedesigner der „Ultima“-Serie zahlte für seinen Ausflug rund 35 Millionen US-Dollar. Einen Teil des Ticketpreises hat er aber schon wieder eingenommen, im Auftrag von privaten Firmen wird er an Bord der ISS Experimente durchführen.

Kommentar:
Es wird immer deutlicher − der Aufbruch in das Weltall hat begonnen. Aber auch ein anderer Trend macht sich am Beispiel des Raumfahrers Garriott deutlich. Bisher konnten fast nur staatliche Wissenschaftler im All experimentieren. In Zukunft werden auch private Forschungseinrichtungen in der Lage sein, in der Schwerelosigkeit Versuche durchzuführen. Eine spannende Forschungsreise beginnt.

Links:
focus.de
nasawatch.com
mindsharing.de
mindsharing.de
ptdmagazine.com
spaceref.com
thespacereview.com

Die Zehn-Minuten-Entziehung

28. Juli 2008 0 Kommentare

Foto: asplosh, Flickr.com CC-Lizenz 2.0
Foto: asplosh, Flickr.com CC-Lizenz 2.0
Eine kleine Sensation aus den USA. Forschern der University of California ist es gelungen alkoholsüchtige Ratten mit körpereigenen Substanzen innerhalb von Minuten von ihrer Sucht zu befreien. Selbst nachdem die Forscher den Ratten, nach ihrer Entziehung, erneut Alkohol verabreichten, wurden diese nicht sofort rückfällig. Ein besonderer Erfolg – die hohe Rückfallquote ist eines der Hauptprobleme bei Alkoholismus.
Schlüssel für die schnelle Entziehungskur ist die Substanz GDNF (glial cell line-derived neurothropic factor). Der Stoff spielt bei der Entwicklung von Nieren, Motoneuronen im Rückenmark und Nervenzellen des Nervensystems eine entscheidende Rolle. Diese Substanz spritzten die Forscher den Ratten in einen Bereich des Hirns der eine zentrale Rolle bei Alkoholsucht spielt: das ventrale tegmentale Areal (VTA), einem Gebiet im Teil des Mittelhirns. Dort angelangt entfaltet GDNF seine ausnüchternde Wirkung. Aufgrund dieser Erkenntnisse erhoffen sich die Forscher, eine erfolgreiche Therapie für alkoholkranke Menschen entwickeln zu können.

Kommentar:
Unter Alkoholproblemen leiden Millionen von Menschen. Eine Therapie, wie sie die Forschungsergebnisse versprechen, könnte enormes Leid ausmerzen und vielen Menschen das Leben retten. Hoffen wir, dass sich die Erkenntnisse schnell auf den Menschen übertragen lassen.

Links:
news.bbc.co.uk
pnas.org
spiegel.de
welt.de