Impfung gegen Koks

18. Januar 2008 0 Kommentare

Foto: U.S. federal government, CC-Lizenz
Foto: U.S. federal government, CC-Lizenz
Seit Jahren arbeiten Forschern an Mitteln gegen die Drogensucht. Jetzt scheint einem US-Forscher der Durchbruch gelungen zu sein. Thomas Kosten vom Baylor College of Medicine hatte eine brilliante Idee. Er will das menschliche Immunsystem einsetzten, um die schädlichen Substanzen aus dem Blut zu filtern, bevor es das Gehirn erreicht. Damit würden die Süchtigen immun gegen die Drogen, da sie ihre Wirkung nicht mehr entfalten könnte. In den ersten zwei klinischen Testphasen zeigte sich das, von Kosten entwickelte, Medikament äußerst erfolgreich – jetzt wartet der Forscher darauf, dass die amerikanische Zulassungsbehörde FDA ihm gestattet, die dritte klinische Testphase einzuleiten. In Zukunft erhoffen sich die Pharmaunternehmen Impfstoffe gegen alle Arten von Drogensucht auf den Markt bringen zu können. So sollen Impfstoffe gegen Heroin, Nikotin und anderen süchtig machende Substanzen entwickelt werden.

Kommentar:
Impfungen gegen Drogen können für Schwerstsüchtige den erwünschten Erfolg bei einer Therapie bedeuten. Fragwürdig sind allerding Pläne, wie sie beispielsweise die englische Regierung äußerte, eine Zwangsimpfung für alle Babys einzuführen, um sie unempfänglich für Heroin, Kokain und Nikotin zu machen.

Links:
gesundheit.blogpod.de
heise.de
pharmazeutische-zeitung.de
rp-online.de
tagesspiegel.de
blog.wired.com

SPD 2.0

11. Januar 2008 2 Kommentare

Foto: meinespd.de
Foto: meinespd.de
Nach Aussagen des Generalsekretärs Hubertus Heil, war die SPD die erste deutsche Partei, die im Internet vertreten war. Jetzt hat die Partei den Trend des digitalen Networkings neu für sich entdeckt und setzt mit „meineSPD.net“ auf all die schönen neuen Möglichkeiten des Web 2.0: ob Blogs, Diskussions-Foren, Foto-Alben oder digitale Freundeskreise. Damit sind sie aber nicht die Ersten. Die FDP hat mit „myFDP.de“ bereits ein ähnliches, wenn auch bescheideneres Internetportal.
Auch entdeckten die Genossen YouTube für sich. Im Zweiwochentakt beantwortet der SPD-Vorsitzende Kurt Beck per Videocast nun Fragen seiner Mitmenschen.

Kommentar:
Die SPD hat mit ihrem schicken Relaunch des Internetportals endlich auf die Zeichen der Zeit reagiert. Spätestens seit dem Erfolg von Facebook und Xing!, sind die Potenziale des digitalen „Socialising“ erkannt. Das schafft Aufmerksamkeit, erschließt neue Wählerschaften und dient vielleicht auch im Aufbau von neuen politischen Seilschaften.

Links:
my.fdp.de
www.reichels.org