Personalisierte Ohrenstöpsel

5. November 2008 1 Kommentar

Foto: emotibuds2, Credits emotibles
Foto: emotibuds2, Credits emotibles
Individualisierung ist wohl einer der größten Schwarmtrends der westlichen Welt. Mittlerweile wird, in beinahe jeder Produktgruppe eine Vielzahl von Varianten mit persönlicher Note angeboten. Neu sind Produkte, die nur darauf bedacht, sind anderen Produkten eine persönliche Note zu verleihen, wie beispielsweise die „Emotibles“. Diese kleinen, bunten Clip-ons verschönern jeden, sonst so tristen Kopfhörer. Angelegt an die Emoticons, die Emails eine Zusatzinformation über das Befinden des Autors beifügen, sollen die Kopfhörer Clips ebenfalls einen Ausdruck über die Stimmung des Trägers liefern. Wer nicht gerade sein emotionales Befinden an den Ohren tragen will, wählt Clips aus der „Budclicks“, hier gibt es alle möglichen Motive, wie stilisierte Blumen aber auch Totenköpfe.

Kommentar:
Oft sind es gerade Produkte, die die Welt nicht braucht, die uns faszinieren. Im Falle der Emotibles, sowie der Budclicks, kann erwartet werden, dass besonders Teenager ihre wahre Freude daran finden werden, ihre iPod-Kopfhörer mit den lustigen Plastik-Accessoirs zu verschönern. Den eines ist sicher: Pimping ist Trend.

Links:
Budclicks.com
Emotibles.com
ifun.de
gadgetmania.de

Menschenschwärme

26. September 2008 0 Kommentare

Foto: victoriapeckham, flickr.com
Foto: victoriapeckham, flickr.com
Das größte deutsche Experiment über Schwarmintelligenz fand auf einem Volksfest statt. Auf dem Bremer “ViertelFest“, das vom 22.8.-24.8. abgefeiert wurde, erprobten die Forscher die Schwarmintelligenz von Menschenmengen. Jeder der 150.000 erwarteten Gäste erhielt ein Blechinstrument, mit dem man Knack-Geräusche erzeugen konnte. Die Forscher um den Mathematiker Ulrich Krause wollten damit herausfinden, ob, und unter welchen Bedingungen sich eine Menschenmenge rhythmisch koordinieren lässt. Dazu gab, von einer Bühne aus, ein Moderator Anweisungen, die die Menschen zu kleinen Spielen mit den Instrumenten animieren sollten. Beispielsweise: „Mach ein Geräusch, wenn dein Nebenmann ein Knacklaut produziert.“ Die Forschungsfrage der Wissenschaftler: Entwickelt sich ein synchrones Knackverhalten, oder gibt es einfach ein wildes, schwarmuntypisches Durcheinander?

Kommentar:
Die Forschung wird nicht fundamentale Einblicke in das Schwarmverhalten der Menschen bieten, dennoch kann das Vorhaben empirisch belegen, ob und unter welchen Voraussetzungen Menschen einem Schwarmsignal folgen oder nicht. Und das ist zumindest ein Anfang.

Links:
idw-online.de
informatik.uni-bremen.de
juraforum.de

Get what you see

15. August 2008 0 Kommentare

Foto: Chellbie, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: Chellbie, Flickr.com, CC-Lizenz
Sind wir doch mal ehrlich − Modezeitungen, wie Vogue, Elle und Co., sind nichts weiter als aufwendige Werbekataloge für schicke Modelabels. Diese Wahrheit hat die japanische Shopping Site „Nekore“ erkannt und daraus eine gelungene Dienstleistung gebastelt. Die Idee ist simpel: Hat man in einer Zeitschrift ein Kleidungsstück erspäht, dass man unbedingt besitzen will, gibt man einfach Titel der Zeitschrift, Seitenzahl und Position des Kleidungsstücks auf der „Nekore“ Shopping Seite ein. Den Rest übernimmt der Anbieter: Ist das Stück lieferbar, besorgen es die Nekore-Betreiber und schicken es dem Kunden nach Hause − mehr Service geht wirklich nicht. Nicht nur Frauen kommen in den Genuss des Angebots, auch die Herren der Schöpfung werden bedient − rund 17 Men’s Fashion Magazine sind bei „Nekore“ registriert.

Kommentar:
Die Idee macht das Shopping einfach. Wie oft sieht man ein stylishes Teil, welches aber in der eigenen Stadt nicht verfügbar ist. Diesem Frust setzt das Angebot ein Ende. Es bleibt nur eine Frage der Zeit, bis das Beispiel aus Japan auch im Rest der Welt Schule machen wird.

Links:
nekore.com
urlfan.com

In die Helis, fertig, los!

11. August 2008 0 Kommentare

Foto: markg6, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: markg6, Flickr.com, CC-Lizenz
In unserer stressigen Zeit wird der Wunsch nach beschaulicher Zurückgezogenheit und transzendentaler Entspannung immer größer. „Retreat“ ist ein Modewort der Touristikbranche. Dieses Bestreben wird nun von „Icefields Helicopter Tours“ auf den Gipfel gebracht. Für 400 US-Dollar kann man bei dem Helikopter-Unternehmen eine „Heli-Yoga“-Tour buchen. Die Yoginis werden dabei per Helikopter auf einen der Gipfel der Rocky Mountains geflogen um dort, in der unberührten Natur, ihren meditativen Sport zu frönen. Zur Stärkung ist ein Gourmet-Picknick im Preis inklusive. Wer etwas länger Ruhe vom Alltag braucht, geht nach Kanada, hier bietet die „Sentry Mountain Lodge“ den passenden Rückzugsort für gut Betuchte. Zur erreichen ist das Minihotel, welches nur über vier Zimmer verfügt, ebenfalls ausschließlich per Hubschrauber, und bietet den Zugang zu unberührten Skipisten. Im wahrsten Sinne des Wortes wird hier der Anspruch nach Zurückgezogenheit und Exklusivität auf den Gipfel gebracht.

Kommentar:
Es zeichnet sich immer mehr ab: Gesundheit und Luxus sind in der heutigen Zeit eng miteinander verknüpft. Was würden wohl indische Gurus zu einem solchen Angebot sagen?

Links:
travelalberta.com
getoutdoors.com
icefieldheli.com

Deine eigene Show!

7. August 2008 2 Kommentare

Foto: Marco Raaphorst, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: Marco Raaphorst, Flickr.com, CC-Lizenz
Crowdsourcing ist in aller Munde. Jetzt setzt auch der Vater des Reality-TVs, John de Mol, auf die Klugheit der Massen und sucht mit ihrer Hilfe den neuen Straßenfeger. Auf der Plattform „Talpa Creative“, fordert Mol seit neuestem US-Bürger auf, hier ihre Ideen zu neuen Shows zu veröffentlichen. Jeden Monat werden die aktivsten und kreativsten User mit 500 US-Dollar belohnt. Wird eine Show, die auf einer eingestellten Idee beruht, produziert, wird dem Urheber das Konzept für 50.000 US-Dollar abgekauft.

Kommentar:
Ideengenerierung, durch die Beteiligung Externer im Sinne der Open Industry, ist nicht neu, gewinnt aber, mit der zunehmenden Ausweitung auf diversifizierte Branchen, massiv an Bedeutung. Die Unternehmen freut es: Anstatt Kreativ-Teams für die Generierung nutzloser Ideen zu zahlen, muss man bei diesem Geschäftsmodell nur benutzbares Material honorieren.

Links:
ad-hoc-news.de
images.zeit.de
talpacreative.com

Die virtuelle Umkleide

5. August 2008 0 Kommentare

Foto: awaseba
Foto: awaseba
Online-Shopping von Kleidungsstücken gestaltet sich oftmals schwierig: Obwohl gut und von allen Seiten fotografiert, weiß man nie so recht, ob das Teil auch zum eigenen Körper passt. Die japanische Softwarefirma „Avielon Co.“ hat sich dem Problem angenommen und präsentierte vor Kurzem die Software „Awaseba“. Um diese zu nutzen, müssen die User einen Account anlegen und ein Ganzkörperfoto hochladen. Mit diesem Abbild kann man dann die virtuelle Umkleidekabine besuchen und schauen, ob die ausgesuchten Klamotten auch passgenau sitzen. Mittlerweile nutzen verschiedene Onlineshops die Software. Dies hat einen entscheidenden Vorteil – die User müssen sich nur einmal ein Profil anlegen, um in den diversen Shops das Angebot nutzen zu können. Die Lizenzkosten belaufen sich gerade mal auf circa 4.000 Euro pro Jahr, ein Preis, den sich auch kleine Modeshops leisten können.

Kommentar:
Die Technik macht es möglich. Die virtuelle Umkleide wird sich sicherlich auch bald in Europa etablieren. Das Tool könnte einen entscheidenden Ausschlag für das Online-Shopping von Kleidungsstücken werden.

Links:
Avielan.co.jp
awaseba.com
dressingsim.com
trendish.de

Open Source goes Fashion

11. Juli 2008 0 Kommentare

Während der Begriff des Open Source in der IT-Welt bereits ein gängiger Begriff ist, dürfte er in der Modewelt noch recht unbekannt sein. Jetzt macht sich ein Berliner Modelabel daran, den Ausdruck auch Catwalk-fähig zu machen. Gegründet 2007 von den Designern Frans Prins und Cecilia Palmer, will das Unternehmen „Pamoyo“ umweltgerechte und stylische Klamotten kreieren. Die Baumwolle ist umweltfreundlich angebaut und für jedes verkaufte Bekleidungsstück fließen zwei Euro in soziale Projekte.
Aber damit nicht genug – ökologisches Bewusstsein zeigen bereits auch andere Modelabels, das Besondere an „Pamoyo“ ist, dass alle Designs unter der „Creative Commons“ Lizenz veröffentlicht werden. Das heißt, dass jeder der sie nutzen will, dazu die Erlaubnis hat. Dies soll zum einen dafür sorgen, dass sich die Pamoyo Designs auch außerhalb des eigenen Labels verbreiten – schnell kann man beispielsweise die Muster und Grafiken downloaden und auf eigene T-Shirts drucken – zum anderen soll das Lizenzmodel Designer und Grafiker animieren eigene Entwürfe Pamoyo zur Verfügung zu stellen.

Kommentar:
Es bleibt abzuwarten, wie viel Designs von Pamoyo bald bei Spreadshirt zu finden sind. Das Unternehmen setzt mit seiner Ausrichtung auf zwei Schwarmtrends, dem der LOHAS und der Open Source Bewegung. Damit beweist Pamoyo, die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Es wird sich zeigen, ob sich damit auch Gewinne generieren lassen.

Links:
berlindesignblog.de
karmakonsum.de
konsumguerilla.net
pamoyo.com

Das Bier der Massen

30. Juni 2008 6 Kommentare

Foto: Beers,-Tanakawho,-Flickr.com, CC-Lizenz 2.0
Foto: Beers,-Tanakawho,-Flickr.com, CC-Lizenz 2.0
Crowdsourcing avanciert zu einem zukunftsweisenden Geschäftsmodell. Ob Fußballvereine, Basketballmannschaften oder Musiksender – die Unternehmen, die auf die Investitionen und die Intelligenz von Menschenmassen setzen, schießen wie Pilze aus dem Boden. Jetzt gibt es auch die erste Brauerei, die das Startkapital auf diese Weise gewinnen will.
Das englische Unternehmen „BeerBankroll“ möchte 50.000 Mitglieder gewinnen, um eine Brauerei und einen dazugehörigen Pub zu eröffnen. Umgerechnet muss jedes neue Mitglied 50 US-Dollar einzahlen um, im Gegenzug, ein Mitspracherecht bei der Unternehmensführung und -gestaltung zu erhalten. Falls die Brauerei einst erfolgreich wird, sollen die Gewinne in drei Kanälen ausgeschüttet werden. Ein Teil geht – in Form von Punkten – an die Mitbesitzer der Brauerei, die sich dafür Brauereiprodukte ordern können. Ein zweiter Teil fließt zurück ins Unternehmen, damit expandiert werden kann und der dritte Teil der Gewinne soll für wohltätige Zwecke eingesetzt werden.
In Neuseeland gibt es ähnliche Ambitionen – „OurBrew“ möchte ebenfalls ein eigenes Bier auf dem Markt bringen, aber anstatt selber eine eigenen Brauerei aufzubauen, arbeitet das Start-up mit bereits existierend Brauereien zusammen.

Kommentar:
Crowdsourcing ist zurzeit groß in Mode. Die Zukunft wird zeigen, ob sich das Model für jegliche Art von Unternehmungen eignet. Ob eine Bierbrauerei der Massen ein Erfolg wird, bleibt zumindest spannend. MindSharing wird weiter berichten.

Links:
beerbankroll.com
best-practice-business.de
ourbrew.co.nz
trendhunter.com

Musik zum Mieten

31. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: RossinaBossoB, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: RossinaBossoB, Flickr.com, CC-Lizenz
Es kriselt in der Musikindustrie. Seit es kinderleicht ist, alle aktuellen Alben und Evergreens kostenlos im Internet herunterzuladen und Künstler vermehrt das Netz für den eigenen Vertrieb (siehe „Pay what you want“ Future Research 05/2008) nutzen, rotieren die Manager der Musikkonzerne – händeringend suchen sie nach neuen Vertriebswegen um den Umsatz zu erhalten. Die Versuche der Internetpiraterie durch juristische Maßnahmen einzudämmen, kann man getrost als gescheitert betrachten.
Jetzt macht man sich auf, neue Vertriebswege zu erschließen und alte neu zu beleben. Gewinnbringende Ansätze gibt es genug. Da ist zum einen das gute alte Konzert: Während Tonträger zunehmend zu Ladenhütern werden, boomt das Schaubühnen-Geschäft. Dies bewiesen zuletzt die Wiedervereinigungen von Led Zeppelin oder X-Japan. Für die Fans ist dabei sein alles, dafür zahlen sie auch gerne Rekordpreise für die Eintrittskarten.
Ein weiterer, gesunder Markt ist und bleibt das Geschäft mit Vinyl: Seit der Einführung der CD tot gesagt, erfreut sich dieser Nischenmarkt zunehmender Beliebtheit – es ist und bleibt etwas Besonderes, die Plattensammlung eines Freundes zu durchforsten, als in einer Ipod-Playlist herumzuscrollen.

Ein weiterer Ansatz für die Musikindustrie ist das Crossmarketing. War die Musikindustrie, vor Jahren noch streng von anderen Unternehmungen abgetrennt, verschwimmt heute alles zu einem Lifestyle-Segment. So werden heute Starbuck-Shops oder Automobilhersteller wie Mercedes selbst zu Labels, die, auf ihre Kundschaft zugeschnitten, Musik produziert und über ihrer Vertriebswege an den Mann bringt.

Besonders intensiv wird auch über Abomodelle nachgedacht. Gegen eine monatliche Gebühr würde denn Nutzern dann das gesamte Archiv des abonnierten Labels offen stehen. So möchte Sony BMG, die zweitgrößte Plattenfirma der Welt, noch dieses Jahr eine solche Flatrate anbieten. Auch denkt man über Kombi-Pakete nach. Beim Kauf eines neuen MP3-Players wäre dann der Musikdownload inklusive. Bei diesem Geschäftsmodell wäre man nicht der erste. Schon haben Nokia und Universal Music eine Zusammenarbeit beschlossen.

Kommentar:
Auch wenn die Konzerne klagen, noch lohnt das Geschäft mit Musik. Aber auch in dieser Branche muss man mit der Zeit gehen und auf das weltweite Trendgeschehen reagieren. So müssen neue Konzepte her, die auf die Bedürfnisse einer digitalen Gesellschaft reagieren, anstatt sich mit Rechtsanwälten gegen die neue Zeit zu wehren.

Links:
m4gic.net
appleview.de
faz.net
futurezone.orf.at
gallien.org
mac-tv.de
nerdcore.de
neuemedienblog.de
ultrakompakt.de
werbeartikel-hildesheim.de

Särge für die LOHAs – ökologische Bestattungen

28. April 2008 0 Kommentare

Foto: Meanest India, Flickr.cpom, CC-Lizenz
Foto: Meanest India, Flickr.cpom, CC-Lizenz
Das ökologisch-bewusste Leben liegt voll im Trend - umweltfreundliches Sterben ebenfalls. In England haben sich einige Bestattungsfirmen darauf spezialisiert, Särge aus geflochtenem Korb oder Pappe anzubieten. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Modellen, die oftmals unter Verwendung von Plastikteilen oder Lacken hergestellt werden, belasten diese, bei der Verrottung, nicht die Umwelt und sind zu 100 Prozent biologisch abbaubar.
Aber nicht nur bei den Särgen setzen die Bestattungsunternehmer auf Umweltschutz. Beim Präparieren der Leichname wird nicht, wie bisher, Formaldehyd verwendet, sondern die Verstorbenen einfach in Stoff gehüllt und dann gekühlt. So sorgt man dafür, dass die Gefahr der krebserregenden Formaldehydbelastung des Grundwassers eingedämmt wird.

Kommentar:
Dieser Trend wird sicherlich auch bald Deutschland erreichen. Die Korbsärge sind schön, umweltfreundlich und oftmals günstiger als ihre Geschwister aus Edelholz. Und warum man Leichen mit Formaldehyd ein paar Jahre länger konservieren will, wenn sie unter der Erde liegen, ist eh unverständlich.

Links:
eco-coffins.com
greenendings.co.uk
wickerwillowcoffins.co.uk

Möbel zum selber malen

25. April 2008 1 Kommentar

Foto: FRONT DESIGN
Foto: FRONT DESIGN
Ein weiteres Beispiel für die Produktionsweise der Zukunft – dem Rapid Manufacturing. Die schwedische Design-Gruppe FRONT hat es möglich gemacht: die Möbel zum selber malen. Per Kamera werden Malbewegungen im Raum in allen drei Dimensionen erfasst (siehe Video). Aus diesen wird dann ein Computermodell erstellt, welches an einen 3D-Drucker gesandt wird, der dann die selbst gestalteten Möbel in ein paar Stunden, fertig zum Gebrauch, ausdruckt. Ein spaßiges, spannendes und zukunftsweisendes Konzept!

 

Kommentar:
Noch eignen sich die 3D-Drucker eher zum Rapid Prototyping, als zu zum Rapid Manufacturing – anspruchsvolle, gebrauchsfertige Objekte können die Drucker noch nicht liefern. Die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Bis jetzt. Sicher ist aber, das diese Technik eine goldenen Zukunft bevorsteht.

Links:
frontdesign.se
mindsharing.de
mindsharing.de

Video:
youtube.com

 

Ich steh unter Strom, Baby!

15. April 2008 1 Kommentar

Foto: Courtesy Georgia Tech
Foto: Courtesy Georgia Tech
Wer kennt es nicht: da muss man dringend telefonieren und der Handy-Akku ist wieder mal leer, das Ladekabel liegt daheim. Dieses Problem könnte sich in Zukunft lösen, hat man doch einen Stromerzeuger immer dabei – den eigenen Körper: Ob Atmung oder Schrittbewegungen, alles setzt ungenutzte Energie frei. Da wäre es doch schön, wenn man diese für die technischen Helferlein, wie Handy & Co. nutzten könnte. Dies dachten sich auch die US-amerikanische Forschergruppe um Zhong Lin Wang vom Georgia Institute of Technology in Atlanta und erfanden einen Strom produzierenden Stoff, aus dem sich auch T-Shirts schneidern lassen. In dem Material sind Nano-Generatoren (siehe Foto) aus Zinkoxid-Kristallen eingewoben, die selbst durch kleinste Vibrationen, mittels eines piezo-elektrischen Halbleiter-Prozesses, Strom erzeugen können. Ein Quadratmeter dieses Stoffes könnte bis zu 80 Milliwatt Strom liefern. Genug für Handy, Palm & Co..
Bis das „Power Shirt“ allerdings auf den Markt kommt, muss noch einiges an Forschungsarbeit geleistet werden – noch ist das Nano-Garn anfällig für Feuchtigkeit. Gerät man ins Schwitzen oder in einen Regenschauer, ist Schluss mit der Stromproduktion.

Kommentar:
Nano goes Fashion! Wären die Power-Shirts auf dem Markt, wären sie sicherlich der Verkaufsschlager der Generation iPod. Ich zumindest würde sofort eins kaufen.

Links:
chemistry.gatech.edu
gatech.edu
mbrpoints.com
nanoproducts.de
nanoscience.gatech.edu
physorg.com
sciencedaily.com
t-shirt-produktion.de