Personalisierte Ohrenstöpsel

5. November 2008 1 Kommentar

Foto: emotibuds2, Credits emotibles
Foto: emotibuds2, Credits emotibles
Individualisierung ist wohl einer der größten Schwarmtrends der westlichen Welt. Mittlerweile wird, in beinahe jeder Produktgruppe eine Vielzahl von Varianten mit persönlicher Note angeboten. Neu sind Produkte, die nur darauf bedacht, sind anderen Produkten eine persönliche Note zu verleihen, wie beispielsweise die „Emotibles“. Diese kleinen, bunten Clip-ons verschönern jeden, sonst so tristen Kopfhörer. Angelegt an die Emoticons, die Emails eine Zusatzinformation über das Befinden des Autors beifügen, sollen die Kopfhörer Clips ebenfalls einen Ausdruck über die Stimmung des Trägers liefern. Wer nicht gerade sein emotionales Befinden an den Ohren tragen will, wählt Clips aus der „Budclicks“, hier gibt es alle möglichen Motive, wie stilisierte Blumen aber auch Totenköpfe.

Kommentar:
Oft sind es gerade Produkte, die die Welt nicht braucht, die uns faszinieren. Im Falle der Emotibles, sowie der Budclicks, kann erwartet werden, dass besonders Teenager ihre wahre Freude daran finden werden, ihre iPod-Kopfhörer mit den lustigen Plastik-Accessoirs zu verschönern. Den eines ist sicher: Pimping ist Trend.

Links:
Budclicks.com
Emotibles.com
ifun.de
gadgetmania.de

Teilen leicht gemacht

31. Oktober 2008 0 Kommentare

Foto: mishare.com
Foto: mishare.com
Manche Strategien von Apple bleiben unverständlich: Warum ist es unmöglich seine Lieblingssongs auf dem iPod, mit Freunden auszutauschen? Wenn man nicht gerade ein Geek ist und keinen Computer zur Hand hat, ist dies schlicht unmöglich. Das dachte sich auch die Schöpfer des „MiShare“ (siehe Foto). Dieses Gerät verbindet leicht zwei iPods miteinander und ermöglicht den uneingeschränkten Datenaustausch. Noch funktioniert das Gerät nicht mit dem iPhone oder dem iPod Touch, doch ein Update der Software des, rund 100 US-Dollar teuren „MiShare.“ soll das schon bald ermöglichen.

Kommentar:
Erst das MiShare erfüllt die Verheißungen des iPods, Musik wirklich transportable zu machen. Damit korrigiert das kleine Unternehmen einen der größten Fehler des Lifestyleproduktes iPod und sichert sich damit eine goldene Zukunft.

Links:
chip.de
macwelt.de
Mishare.com
readster.de

3D-Druck für den Massenmarkt

29. September 2008 2 Kommentare

Foto: dolf veenvliet
Foto: dolf veenvliet
In den USA bietet seit Neustem das Unternehmen „Shapeways“ das 3D-Drucken für jedermann an. Die Kunden können einfach ihre Designs übermitteln und erhalten die ausgedruckten Gegenstände. Diese Möglichkeit bestand zwar schon seit einiger Zeit, dennoch war die Option nur wenigen Menschen bekannt und der Ausdruck oftmals teuer. Das Novum von Shapeways ist, dass sie die breite Masse über den 3D-Druck aufklärt und ihnen die Technologie zugänglich macht und bei den Preisen ebenfalls auf die Masse setzt. Der Preis für einen Ausdruck liegt im Mittel zwischen 50-100 US Dollar. Auch die Generierung von Bauplänen hat das Unternehmen stark vereinfacht – anstatt sich mit komplizierten CAD-Anwendungen rumschlagen zu müssen, bietet Shapeways eine eigene Software, die das designen von Objekten auch ohne große Vorkenntnisse erlaubt. Selbst bewegliche Teile sind möglich, sogar eine funktionierende Uhr ließe sich bei Shapeways ausdrucken, so Peter Weijmarshausen, der CEO des Unternehmens.

Kommentar:
Eine Besonderheit des 3D-Drucks ist, dass die Komplexität bei der Fertigung der Objekte keine Rolle mehr spielt. Der Preis wird nur nach Größe und Materialverbrauch bestimmt. Schon existieren Tauschbörsen für Baupläne, ähnlich den Tauschbörsen für Musik und Filme, in denen kostenlos Designs für Objekte jeder Art heruntergeladen werden. Shapeways bietet ihren Kunden ebenfalls an, ihre Kreationen von anderen Usern bewerten zu lassen und die Blaupausen allen zur Verfügung zu stellen.

Links:
digitalproduction.com
mindsharing.de
mindsharing.de
mindsharing.de
neuerdings.com
shapeways.com
technologyreview.com
vertices.de

Das Design der User

3. August 2008 0 Kommentare

Foto: nikebiz.com
Foto: nikebiz.com
Der Begriff des „user-generated-content” ist in aller Munde. Jetzt setzt auch der Sportartikelhersteller Nike auf die Kreativität seiner Kunden. In Zusammenarbeit mit der Londoner Agentur „AKQA“ entstand die „PhotoID“-Kampagne, die den User befähigt eigene Designs für den Schuh Klassiker „Nike Dunk“ zu erstellen. Dabei muss nur ein Foto von der erwählten Designvorlage gemacht werden und per MMS an eine NikeiD-Adresse verschickt werden. Aus den zwei grundlegenden Farben generiert die Software dann das Schuhdesign. Innerhalb weniger Minuten erhält der Fotograf einen Link, unter dem er das Design-Ergebnis betrachten kann. Dann hat er die Möglichkeit den Schuh zu kaufen oder der gesamten Nike-Community zum Verkauf anzubieten. Schon bald will man neben dem Schuh andere Kleidungsstücke zum selbst gestalten anbieten.

Kommentar:
Nike hat die Zeichen der Zeit erkannt. Dank NikeiD bekommen die Nutzer Schuhe von ihrem favorisierten Hersteller samt einem personalisiertem Design. Dies gibt ihnen das Gefühl, selbst Teil der Nikefamilie zu sein. Und auch Nike hat was davon − durch die eingesandten Designs, weiß der Konzern immer um die aktuellen Design-Trends und Wünsche seiner Kunden.

Links:
akqa.com
hoopnation.de
nikeid.nike.com
store.nike.com

Nischennetze

2. Juni 2008 0 Kommentare

Foto: Screenshot rushmoredrive.com
Foto: Screenshot rushmoredrive.com
Auch vor den Browsern macht der Long Tail nicht halt. Vor kurzem ging Rushmoredrive online – eine Suchmaschine, die speziell auf die afroamerikanische Bevölkerung der USA zugeschnitten ist. Neben den Links, die auch Google bei einer Anfrage ausspucken würde, liefert der Browser auf ein paar tausend Suchwörtern, Links, die von besonderem Interesse für die farbigen User sein sollen – so der Rushmoredrive-Gründer Johnny Taylor. Sucht man beispielsweise nach „Books“, so liefert die Seite erst einmal Literarisches von afroamerikanischen Autoren. Darüber hinaus liefert das Portal Nachrichten und Jobangebote, speziell auf die ethnische Minderheit zugeschnitten. Betrieben wird die Seite von Black Web, eine Tochterfirma des E-Commerce-Unternehmen „Interactive Corp“. Schon haben einige Konzerne das Potenzial der Suchmaschine erkannt, Buick und Coca-Cola haben bereits in das Projekt investiert. Jetzt planen die Betreiber von Rushmoredrive auch Browser für andere US-amerikanische Minderheiten, wie der asiatischen und lateinamerikanische Bevölkerung.

Kommentar:
Das Internet wird multikulturell. Bedienten bisherige Browser nur Links für einen gedachten kosmopoliten, aber dennoch gesichtslosen User, können Browser wie Rushmoredrive viel genauer auf die Bedürfnisse spezifischer Usergruppen eingehen. Das ermöglicht auch viel genauere Werbeplatzierung. Daher werden wohl in Zukunft viele kleine Konkurrenten dem Internetriesen Google das Leben schwer machen.

Links:
blackjackskanz.com
handelskraft.de
leadmarketwatch.com
mindsharing.de
rushmoredrive.com
sueddeutsche.de

Schlaues Fernsehen – Internet Fernsehen vom Informationsdienst Wissenschaft

5. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: from a second story, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: from a second story, Flickr.com, CC-Lizenz
Die Wissenschaftsendungen boomen, aber leider erreichen die Sendungen, wie „Galileo“ des Senders Pro7, oftmals nur das Niveau von Sesamstraße & Co. – Anspruchvolles vermitteln diese Sendungen selten. Das bemerkte auch der Informationsdienst der Wissenschaft (idw) und startete jetzt den eigenen Online-Sender „Science TV“. Erstmal drei Monate lang, stellen Wissenschafter den Verlauf ihrer Forschungen in wöchentlich erscheinenden, dreiminütigen Beiträgen vor. So entsteht ein visuelles Forschungstagebuch, das den Zuschauer ausführlich über die Arbeits- und Herangehensweise der Wissenschaftler informiert. Reinschauen lohnt!

Kommentar:
Ob Biologie oder Robotik, ob aus Deutschland oder Kambodscha - die Beiträge kommen aus allen Herrenländern und aus verschiedenen Feldern der gegenwärtigen Forschung. Und im Gegensatz zu den pseudowissenschaftlichen Magazinen der Privatsender, kann man hier wirklich was lernen.

Wohnen gegen Hilfe – ein geldloser Generationenvertrag

3. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: rileyroxx, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: rileyroxx, Flickr.com, CC-Lizenz
Studieren ist teuer - spätestens seit der Einführung der Studiengebühren muss eine Vielzahl der Studenten den Gürtel enger schnallen – wenn sie sich überhaupt noch einen leisten können. Die Kosten für den Lebensunterhalt steigen stetig, während Förderungen, wie BaföG, nur selten der Preisentwicklung angepasst werden. Da ist es schön, dass manche Ideen Schule machen.
Wie das „Wohnen für Hilfe“, ein Konzept, welches aus England stammt und dort schon seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird. Jetzt setzt es sich auch langsam in Deutschland durch. Die Idee ist leicht erklärt. In den Städten leben viele alte Menschen allein in großen Wohnungen. Die Kinder sind seit Jahren außer Haus, der Lebenspartner ist bereits verstorben und die Mühen des Alltages, wie kochen und einkaufen, werden immer schwerer alleine zu bewältigen. Da bietet es sich doch an, das verwaiste Kinderzimmer an einen Studenten zu vermieten – nicht gegen Geld, sondern gegen Hilfestellung im Alltag. Die Grundregel von „Wohnen für Hilfe“ besagt, dass pro Quadratmeter des zu Verfügung gestellten Zimmers, eine Arbeitsstunde pro Monat anfällt. Die Nebenkosten für Wasser, Strom und Heizung werden hingegen weiterhin monetär beglichen. Beide Seiten gewinnen: Oftmals sind die Studenten neu in der Stadt, es fehlt ihnen an Orientierung und persönlichen Kontakt und den Senioren gefällt es, wieder Leben im Haus zu haben. Eine gelungene win-win-Situation.

Kommentar:
Das Jung von Alt lernen kann, steht außer Frage. Aber oftmals leidet diese Form des Wissenstransfer an dem nötigen Kontakt zwischen den Generationen. Das Konzept “Wohnen gegen Hilfe”, kann dies ändern - ein gelungener Generationenvertrag.

Links:
spiegel.de
unicum.de
vdk.de
wdr.de
wfh-koeln.de

Das Top Secret Portal

29. April 2008 0 Kommentare

Foto: Wiileaks
Foto: Wiileaks
Wikileaks ist wieder online. Die Website, die sich zur Aufgabe gemacht hat, eine Plattform für unzensierte und geheime Informationen zu bieten und damit den Kampf von politischen Aktivisten und Korruptionsgegnern – die aufgrund des Regimes in ihrem Lande mundtot gemacht werden – zu unterstützen, ist wieder unter der Adresse „wikileaks.com“ zu erreichen.
Die anonymen Betreiber der Internetseite haben die Hoffnung, dass, mit dem Anprangern von Korruption und Ungerechtigkeiten, diese reduziert werden können.
Die Identität derjenigen, die Informationen auf der Seite einstellen, wird dabei durch eine ganze Reihe von Verschlüsselungstechniken,wie „Tor“, „PGP“ und „Freenet“, geschützt. So will man die Anonymität und Unauffindbarkeit garantieren – schließlich spielen manche Autoren mit ihrem Leben, wenn sie zensiertes oder geheimes Material veröffentlichen.
Laut Angaben der Betreiber – eine anonymen Gruppe, die sich aus chinesischen Dissidenten, sowie Journalisten, Technikern und Mathematikern aus Amerika, Australien, Südafrika, Taiwan und Europa zusammensetzt – wurden schon über 1,2 Millionen, zum Teil, sehr brisante Dokumente eingesandt.
Zur vorübergehenden Sperrung kam es durch einen Gerichtsverfahren das die Privatbank „Julius Bär“ angestrebt hatte. Auf Wikileaks wurden Dokumente veröffentlicht, die die Bank, sowie manche ihrer Kunden, beschuldigte in Steuerhinterziehung und Geldwäscher verstrickt zu sein. Ein kalifornisches Gericht ließ darauf wikileaks.com aus dem Internet-Namensregister entfernen. Ohne Erfolg, da die Wikileaks Server in der ganzen Welt verteilt stehen und die Domain unter anderen Namen immer noch erreichbar war. So hob der zuständige Richter die Sperrung am 29. Februar auf, da mit der Sperrung eh nichts erreicht werden konnte.

Kommentar:
Noch steckt Wikileaks in der Betaphase, die meisten der eingesandten Dateien sind noch nicht zugänglich. Dennoch werden täglich immer mehr Dokumente freigeschaltet. Aber es gibt auch einige gute Kritikpunkte an der Seite. Selten sind die anonym eingestellten Dokumente und Behauptungen überprüfbar. Es kann kaum verhindert werden, dass die Seite auch für Denunziation und Rufmord benutzt werden wird. Wie man dieser Problematik Herr werden will, ist noch nicht geklärt.

Links:
88.80.13.160
ai-ger.blogspot.com
de.wikipedia.org
futurezone.orf.at
infowars.wordpress.com
taz.de
theinquirer.de
wikileaks.org

Facebook goes 3D

26. April 2008 0 Kommentare

Foto: HVX Silverstar, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: HVX Silverstar, Flickr.com, CC-Lizenz
Auch wenn sich der Hype um Second Life langsam legt, der virtuelle Spielplatz hat die Tür zu virtuellen 3D Welten, abseits von Computerspielen, aufgestoßen. Den Begriff des Avatars kennt heute jeder.

In Zusammenarbeit mit der Social Community „Facebook“ bietet jetzt die Firma „Vivaty“ eine 3D-Welt für jeden Browser. In einer Beta-Version können die Facebook Nutzer nun dreidimensionale Chatrooms anlegen in dem sie ihre virtuellen Freunde empfangen können. 3D-Experte und Vize Präsident von „Vivaty“, Tony Parisi, ist sich sicher das die Zukunft der digitalen Communitys in den 3D-Anwendungen liegt. „Nichts ist so eindringlich und relevant, wie eine dreidimensionale Erfahrung, die man selbst gestaltet, kontrolliert und mit Freunden teilt”, so der 3D-Pionier. Keith McCurdy, CEO von Vivaty ergänzt: „Das Internet ermöglicht mehr als nur bloßes Tagging und Kommentieren. Kommunikation kann viel ausdrucksstärker und emotionaler in Echtzeit geführt werden. Das ist unser Ziel.“

Kommentar:
In Zukunft können wir noch einige 3D-Anwendungen erwarten. Das virtuelle Spielfeld ist noch lange nicht ausgebaut, leider lässt noch ein allgemeingültiger und leistungsfähiger Standard auf sich warten. Zeit dafür ist es.

Links:
derstandard.at
facebook.com
iconocast.com
pedromeyamarty.com

Ich sehe Dich!

22. April 2008 4 Kommentare

Foto: Mimi Limi, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: Mimi Limi, Flickr.com, CC-Lizenz
Das Ehepaar Michael und Barbara Novak hatten genug von der Anonymität im Netz – schließlich sei der Mensch ein soziales Wesen das den echten persönlichen Kontakt zu den Mitmenschen benötigt und keine Maskeraden a la „Second Life“. So gründeten sie die neue Community-Plattform „Seamee.com“. Ziel ist es, dem Phänomen der kollektiven Vereinsamung im Internet entgegenzuwirken und die digitalen Möglichkeiten dazu zu nutzen um Menschen wieder in ein reales Miteinander zu bringen. Ganz ohne Maskerade und falschen Angaben sollen Menschen durch „Seamee” für berufsmäßige, gesellschaftliche sowie freizeitliche Aktivitäten zusammengeführt werden.
So findet man hier nicht nur Gleichgesinnte zum Jogging oder Schach, auch den perfekte Mitarbeiter oder Liebhaber soll man über die Plattform schnell finden. Und das nicht nur im Netz. Auch für das Handy steht ein Widget bereit, das per Bluetooth andere Community-Mitglieder in der Umgebung aufspürt und einen Handy-Chat ermöglicht.

Kommentar:
Die angewendeten Techniken sind keine Innovation, der Ansatz schon. In Zukunft werden wir erleben, wie sich das Internet nicht nur auf der Makroebene, sonder auch im nahen Umfeld mit Erfolg die Menschen zusammenbringt (siehe „Die virtuelle Nachbarschaft“, Future Research 03.2007) Es ist nur eine Frage der Zeit und Unternehmergeist.

Links:
derstandard.at
horizont.at
seamee.com

Web 2.0 – der Film

18. April 2008 0 Kommentare

Was verbirgt sich wirklich hinter dem Web 2.0? Kaum einer kann darauf eine knappe und verständliche Antwort geben. Drei Studenten der Hochschule für Medien haben jetzt in einem Film versucht, diese Frage zu klären. Diesen gibt es jetzt im Internet zu bestaunen. Reinschauen lohnt!

Kommentar:
Die Studenten Heiko Brandsch, Felix Kolb und Anne Arndt blicken hinter die Kulissen des „neuen“ Internets und machen die zugrundeliegenden Strategien und Entwicklung sichtbar. Das wurde auch Zeit, wird doch jetzt schon das Web 3.0 angekündigt.

Sozial 2.0 - Ein kritischer Blick auf Soziale Netzwerke

4. April 2008 1 Kommentar

Meine zweite Lieblingszeitschrift, die DE:BUG (Magazin für elektronische Lebensaspekte), äußert sich in einem exzellent geschriebenem Artikel kritisch zu Sozialen Netzwerken.

Ein kleiner Ausschnitt:

Eines ist klar: Netzwerke wie Facebook, StudiVZ oder MySpace haben keinen guten Ruf. Über sie kommunizieren zwar Millionen, aber ihr Image ist grausig. Sie sind der Mainstream des Internets, der Ort, an dem die Massen sich herumtreiben, und Masse, wissen wir ja, ist kein guter Begriff. Masse ist dumm, schwerfällig und dumpf. Folglich hat man sie auf dem Kieker. Dabei nutzen junge Menschen diese von allen möglichen Widgets aufgepimpten Dienste nicht nur weitaus lieber als die üblichen Applikationen, Email oder so. Was alleine schon ein Grund wäre, da genau hinzugucken. An sozialen Netzwerken lässt sich auch mehr sehen als nur die üblichen Probleme. Aber beginnen wir mit denen.

Horizonterweiterung durch und kompletter Artikel auf de-bug.de.