Archiv der Kategorie ‘Ernährung & Gesundheit‘

Schokoladenevolution

28. November 2008 0 Kommentare

foto tcho
foto tcho
MindSharing berichtete schon oft, über den Trend, Kundenwünsche direkt in Produktion zu bringen. Eins der besten Beispiele für diesen Trend ist die Schokoladenmanufaktur „Tcho“.
Gegründet von den Machern des bekannten Magazin „Wired“, kombiniert diese Schokoladenfabrik, in ihrer Herstellung, alte Handwerkskunst mit zukunftsweisendem Crowdsourcing. Ihre Schokolade wird nur in Betaversionen ausgeliefert, da das Unternehmen alle 36 Stunden − angeregt durch Kundenfeedbacks − die Rezeptur verbessert. Selbst eine eigene Taxonomie hat das Unternehmen entwickelt, um die Wünsche und Beschreibungen für jeden Kunden leicht verständlich zu machen. Kaufen kann man die, in 50 Gramm Riegeln vertrieben Schokolade ausschließlich über das Internet oder direkt an dem Produktionsort. Eine Tafel kostet 4 US-Dollar.

Kommentar:
Während manche Marken auf eine Rezeptur mit Familientradition pochen, zeigt Tcho, das es auch anders geht. Mit ihren ständig verbesserten Produkten erzeugen sie ein anhaltendes Interesse bei ihrer Kundschaft, die vor allem schätzt, dass ihr persönlicher Geschmack schnelle Umsetzung findet.

Links:
influxinsights.com
psfk.com
tcho.com
tv.boingboing.net

Gesundes per Fahrrad

19. November 2008 0 Kommentare

Foto: ramblinworker, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: ramblinworker, Flickr.com, CC-Lizenz
Manchmal fast man sich an den Kopf und fragt sich, wie innovationsblind man sein kann. Kein Mensch kann mehr abstreiten, das Biofood Trend ist, betrachtet man aber die Parkplätze der Biomärkte erkennt man schnell, dass die meisten Menschen mit dem Auto kommen, um die naturschonenden Produkte nach Hause zu karren. Da liegt es doch nahe, den Versuch zu unternehmen sich auch von diesen umweltbelastenden Emissionen zu befreien. Ein Unternehmen in Florida macht es vor: Über die Homepage von „Harvest Cycle“ können die Kunden ihre Produkte bestellen. Sämtliche Früchte und Gemüse kommen aus dem organischen Anbau lokaler Bauern. Freitags und Samstags wird die Ware per Fahrradkurier ausgeliefert. Per Korb, der einiges an Gesundem fassen kann, werden15 US-Dollar an Transportgebühr erhoben.

Kommentar:
Ein netter Service, der Sinn macht und Kundenbindung garantiert.

Links:
harvestcycle.com

Handgemachtes Take-away

14. November 2008 0 Kommentare

Foto: MarkWallac, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: MarkWallac, Flickr.com, CC-Lizenz
Kochen ist das neue Volkshobby. Das belegen allein die zahlreichen Kochsendungen, die zurzeit im Fernsehen zu sehen sind. Dazu gesellt sich der Lebensstil der LOHAS − die Nachfrage nach Produkten aus kontrollierten und organischem Anbau sind so hoch wie nie. Diese zwei Schwarmtrends kombiniert nun ein Londoner Start-up zu einem erfolgreichen Rezept: „The Kitchen“ ist eine Mischung aus Kochschule, Lebensmittelhändler und Take-away. Monatlich bietet „The Kitchen“ zwölf Gerichte an, deren Zubereitung man in dem Shop erlernen kann. Über das Internet meldet man sich für die, von einem Starkoch geführten Kurse an. So angeleitet sich erlernt man sämtliche Tipps und Tricks, die es für die Zubereitung benötigt. Die Kurse dauern jeweils eine Stunde und natürlich sind alle Zutaten die das Gericht benötigt im Laden vorrätig. Auch die passenden Weine dazu gibt es selbstverständlich in der hauseignen Weinabteilung.

Kommentar:
Die Anleitung zur gesunden Küche wird sicherlich auch in anderen Ländern Schule machen. Schließlich haben die gut gebildeten Bürger der globalisierten Welt während Ausbildung und Studium kaum noch die Gelegenheit auch noch die Kochkunst zu erlernen.

Links:
Visitthekitchen.com

Versilberte Kliniken

24. September 2008 1 Kommentar

Foto: kevindooley, flickr.com
Foto: kevindooley, flickr.com
Forscher der ETH Zürich haben eine Folie entwickelt, die mit Nanopartikel aus Silber und Caliumphosphat beschichtet ist. Das Silber Bakterien abtötet ist schon seit rund 3000 Jahren bekannt. Daher nutzten reiche Haushalte seit Jahrhunderten Silbergeschirr. Auch die berühmte Silbermünze in der Milchkanne geht auf diese Erkenntnis zurück. Dank dem Fortschritt in der Nanotechnologie hält nun Silber wieder Eingang in die Medizin. Chirurgischres Werkzeug wird mit Silber ummantelt, Prothesen und Krankenhausmobiliar werden mit dem edlen Metall beschichtet und angereichert.
Die neue Folie der Forscher, die mit Unterstützung der Schweizer Firma Perlen Converting AG entwickelt wurde, soll nun auch Einzug in die Krankenhäuser halten. Auf Türklinken, Bettgestellen und Sanitäranlagen aufgeklebt, soll sie helfen, Patienten und Personal vor den gefürchteten Krankenhauskeimen zu beschützen.

Kommentar:
Den Krankenhauskeimen muss in kürzester Zeit ein Ende gesetzt werden. Jährlich sterben hunderte Menschen an dem Befall, obwohl sie eigentlich nur für kleine Eingriffe die Hospitäler besuchten. Somit kann der Einsatz der Silberfolie nicht früh genug beginnen.

Links:
de.perlenconverting.ch
idw-online.de
medica.de

Wolkenkratzer-Gemüse

15. September 2008 1 Kommentar

Foto: MikeSchinkel, Flickr.com
Foto: MikeSchinkel, Flickr.com
Professor Dickson Despommier, der Columbia Universität hat einen Traum – Farmen in der Großstadt. Dazu entwickelte er das Konzept der “Vertikalen Farmen” – Hochhäusern, deren Etagen als Farmland genutzt werden sollen. Prominenten Rückhalt für sein Konzept bekommt Despommier von Scott M. Stringer, einem der Stadträte von New York. Dieser sieht in den Wolkenkratzergärten eine Möglichkeit den Hunger seiner Stadt nach frischem Gemüse zu stillen, ohne alles importieren zu müssen. Schon hat er Arbeitskräfte in seinem Büro darangesetzt, zu prüfen, ob sich ein Prototyp in Manhattan realisieren lässt.

Kommentar:
Ob das Projekt ökonomisch sinnvoll ist, muss noch abgewogen werden. Erst muss der Preis von Bauland gegen die Transportkosten für den Import gegen Gemüse gegengerechnet werden. Auch sind ein paar Probleme nicht gelöst – dringt nur ein Parasit oder Schädling in das Wohnhaus ein, kann sich der Befall schnell ausbreiten.

Links:
cumc.columbia.edu
jetzt.sueddeutsche.de
topics.nytimes.com
topics.nytimes.com
verticalfarm.com

Auf der Suche nach den Langlebigkeits-Genen

3. September 2008 0 Kommentare

Foto: net efekt, flickr.com
Foto: net efekt, flickr.com
Die rapide fallenden Kosten für das Genscreening ermöglichen Wissenschaftler neue Möglichkeiten in der Life Extension Forschung. Ein vielversprechendes Projekt ist das “Genomic Medicine Program” des amerikanischen „Scripps Translational Science Institute“ in Kalifornien. Das Projekt sieht vor, bei 1000 gesunden alten Menschen 100 spezifische Gene, die für die Gesundheit von Herz und Immunsystem zuständig sind, miteinander zu vergleichen. Interessanterweise haben die Forscher im Vorfeld festgestellt, das viele alte und gesunde Menschen, in ihrem Gencode die Dispositionen für viele Krankheiten haben. So ist es verwunderlich, das diese Leiden dennoch bei diesen Menschen nicht ausbrechen, so Eric Topol, der Leiter des Projekts. Eine Möglichkeit wäre dabei eine Form von Langlebigkeits-Genen, die dies verhindern, so Nir Barzilai, Leiter des „Longevity Genes Project at Albert Einstein College of Medicine” in New York. Mit dem geplanten Vergleich der Gene erhoffen sich die Forscher solche Genpaare auszumachen, die für eine solche Langlebigkeit zuständig sind.

Kommentar:
Das Projekt zeigt, dass mittlerweile viele Mühen und Gelder in sogenannte “Life Extensions” fließen. Sind die Forschungen erfolgreich, können wir uns alle auf ein langes Leben gefasst machen.

Links:
aecom.yu.edu
healthtech.com
technologyreview.com
ornl.gov
plausiblefutures.wordpress.com
scripps.edu

In die Helis, fertig, los!

11. August 2008 0 Kommentare

Foto: markg6, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: markg6, Flickr.com, CC-Lizenz
In unserer stressigen Zeit wird der Wunsch nach beschaulicher Zurückgezogenheit und transzendentaler Entspannung immer größer. „Retreat“ ist ein Modewort der Touristikbranche. Dieses Bestreben wird nun von „Icefields Helicopter Tours“ auf den Gipfel gebracht. Für 400 US-Dollar kann man bei dem Helikopter-Unternehmen eine „Heli-Yoga“-Tour buchen. Die Yoginis werden dabei per Helikopter auf einen der Gipfel der Rocky Mountains geflogen um dort, in der unberührten Natur, ihren meditativen Sport zu frönen. Zur Stärkung ist ein Gourmet-Picknick im Preis inklusive. Wer etwas länger Ruhe vom Alltag braucht, geht nach Kanada, hier bietet die „Sentry Mountain Lodge“ den passenden Rückzugsort für gut Betuchte. Zur erreichen ist das Minihotel, welches nur über vier Zimmer verfügt, ebenfalls ausschließlich per Hubschrauber, und bietet den Zugang zu unberührten Skipisten. Im wahrsten Sinne des Wortes wird hier der Anspruch nach Zurückgezogenheit und Exklusivität auf den Gipfel gebracht.

Kommentar:
Es zeichnet sich immer mehr ab: Gesundheit und Luxus sind in der heutigen Zeit eng miteinander verknüpft. Was würden wohl indische Gurus zu einem solchen Angebot sagen?

Links:
travelalberta.com
getoutdoors.com
icefieldheli.com

Neue Gärten braucht das Land

14. Juli 2008 2 Kommentare

Foto: Susie, Flickr.com, CC-Lizenz 2.0
Foto: Susie, Flickr.com, CC-Lizenz 2.0
Ein neuer Trend erreicht uns aus Australien – die Neuauflage der städtischen Nutzgärten. Biofood und umweltfreundliches Verhalten ist Trend, gleichzeitig steigen die Lebensmittelpreise in astronomische Höhen – da verwundert es nicht, dass die Menschen den Wert des eigenen Gartens neu entdecken. Schließlich kann das eigene Grün nicht nur einen Ort der Entspannung bieten, sondern auch die Speisekammer kostengünstig und umweltschonend bereichern.
In Australien zeigt die die Initiative „Permablitz“ wie es gemacht wird: Auf Wunsch der Gartenbesitzer rund um Melbourne, erstellt die Gruppe in Seminaren Pläne, wie sich der Boden ganzjährig nutzen lässt. Ziel ist es, den urbanen Boden für die Lebensmittelgewinnung zurückzuerobern und somit weniger unter den steigenden Lebensmittelpreisen leiden zu müssen. Die Bewegung arbeitet bis jetzt ausschließlich auf freiwilliger Basis, aber man ist auch an einer Ausweitung des Angebots, gefördert durch Sponsoren, nicht abgeneigt.

Kommentar:
Eine gelungene Idee! Zwar besitzen die wenigsten Großstadtbewohner einen eigenen Garten, aber mit dem zunehmenden Trend zum Schrebergarten entdecken die Städter auch den Vorteil eines Nutzgartens. Und viele der essbaren Pflanzen treiben auch wunderschöne Blüten, wie beispielsweise die Petersilie oder die Kartoffel.

Links:
landscaping.at
mindsharing.de
permablitz.net
treehugger.com

Video:

Wasser aus der Luft

9. Juli 2008 2 Kommentare

Foto: Xziex Press Release
Foto: Xziex Press Release
Die US-amerikanische Firma „Xziex“ verspricht eine revolutionäre Art der Wassergewinnung. Ihre Wassergeneratoren sollen der Umgebungsluft effektiv die Feuchtigkeit entziehen und so Trinkwasser, zum Preis von 1 bis 2 US-Cents, generieren.
Das Verfahren dazu ist schon lange bekannt und beruht auf Kondensation. Bisherige Anwendungen verbrauchten dabei aber soviel Strom, dass das gewonnen Wasser einfach zu teuer war. Laut Versprechungen des Herstellers „Xziex“ sei dies, bei ihren Produkten, nicht der Fall.
Die Markteinführung in Europa steht kurz bevor, es bleibt abzuwarten, ob das Unternehmen hält, was es verspricht. Ein weiteres Unternehmen, dessen „Atmosphärische Wassergeneratoren“ sich bereits im Irak Krieg beweisen konnten, kommt von der Firma „Aqua Science“. Ihre Anlage ist aber so groß wie ein LKW-Hänger und daher nicht für den privaten Gebrauch gedacht. Laut Hersteller kann diese Produktionseinheit täglich Wasser für 3.000 Menschen zur Verfügung stellen.

Kommentar:
Arbeitet das System kostengünstig, käme dies einer kleinen Revolution gleich. Schon ist das amerikanische Militär interessiert, schließlich verschlingt allein der Transport von Trinkwasser in die Kriegsgebiete Millionen und ist logistisch aufwendig. MindSharing wird diese Technologie im Auge behalten und weiter berichten.

Links:
aquasciences.com
en.wikipedia.org
prlog.org
wasserausluft.de
xziexwater.com

Das Bier der Massen

30. Juni 2008 6 Kommentare

Foto: Beers,-Tanakawho,-Flickr.com, CC-Lizenz 2.0
Foto: Beers,-Tanakawho,-Flickr.com, CC-Lizenz 2.0
Crowdsourcing avanciert zu einem zukunftsweisenden Geschäftsmodell. Ob Fußballvereine, Basketballmannschaften oder Musiksender – die Unternehmen, die auf die Investitionen und die Intelligenz von Menschenmassen setzen, schießen wie Pilze aus dem Boden. Jetzt gibt es auch die erste Brauerei, die das Startkapital auf diese Weise gewinnen will.
Das englische Unternehmen „BeerBankroll“ möchte 50.000 Mitglieder gewinnen, um eine Brauerei und einen dazugehörigen Pub zu eröffnen. Umgerechnet muss jedes neue Mitglied 50 US-Dollar einzahlen um, im Gegenzug, ein Mitspracherecht bei der Unternehmensführung und -gestaltung zu erhalten. Falls die Brauerei einst erfolgreich wird, sollen die Gewinne in drei Kanälen ausgeschüttet werden. Ein Teil geht – in Form von Punkten – an die Mitbesitzer der Brauerei, die sich dafür Brauereiprodukte ordern können. Ein zweiter Teil fließt zurück ins Unternehmen, damit expandiert werden kann und der dritte Teil der Gewinne soll für wohltätige Zwecke eingesetzt werden.
In Neuseeland gibt es ähnliche Ambitionen – „OurBrew“ möchte ebenfalls ein eigenes Bier auf dem Markt bringen, aber anstatt selber eine eigenen Brauerei aufzubauen, arbeitet das Start-up mit bereits existierend Brauereien zusammen.

Kommentar:
Crowdsourcing ist zurzeit groß in Mode. Die Zukunft wird zeigen, ob sich das Model für jegliche Art von Unternehmungen eignet. Ob eine Bierbrauerei der Massen ein Erfolg wird, bleibt zumindest spannend. MindSharing wird weiter berichten.

Links:
beerbankroll.com
best-practice-business.de
ourbrew.co.nz
trendhunter.com

Snacken mit gutem Gewissen

24. Juni 2008 2 Kommentare

Foto: Magic Fruits Snack GmbH
Foto: Magic Fruits Snack GmbH
Zwei Österreicher machen sich auf, dass Süßigkeiten-Segment zu revolutionieren. Kurt Hattinger und Hermann Trappmaier sind überzeugt, dass sie den Wunsch, einer jeden Naschkatze, erfüllt haben - Snacks die schmecken und gleichzeitig gesund sind - im Gegensatz zu herkömmlichen Trockenobst, sind ihre Fruchtchips crunchig und lecker. Der Slogan ihrer „Magic Fruits“: Nasch Dich schön!
Mittlerweile bietet das Unternehmen 20 verschiedene Sorten. Das besondere an diesem Snack ist die Produktionsweise. Den Früchte wird mit Hilfe der Gefriertrocknung das komplette Wasser entzogen, so werden sie knusprig.
So werden aus 100g frischen Früchten, 10 g Fruchtchips. Bei dem Verfahren bleiben rund 80 Prozent der Vitamine und Spurenelemente erhalten und der Geschmack wird intensiviert – ganz ohne Geschmacksverstärker.

Kommentar:
In Österreich sind die Fruchtchips bereits ein Verkaufsschlager. Seit 2008 erobern sie auch langsam den deutschen Markt. Auch in Skandinavien sind sie schon vertreten – die Chips haben das Potenzial zum Verkaufsschlager: Sie schmecken so intensiv wie Süßigkeiten, sind aber in der Lage die tägliche Portion Obst, auf die viele, zu Gunsten von ungesunden Snacks, verzichten, zu ersetzten. Das Beispiel verdeutlicht, wie man aus der Kombination von alltäglichen Produkten, wie Obst, und bekannten Produktionsverfahren, durch einen innovativen Ansatz, Neues schaffen kann. Und beim gegenwärtigen Trend zu „Nature Food“, den auch der Smoothie Boom belegt, ist der Erfolg der Chips garantiert.

Links:
magicfruits.de
med-kolleg.de
moosgasse.at

Videos:
media.stream.fm

Gemüse aus dem All

10. Juni 2008 0 Kommentare

Die Akademie der Agrarwissenschaften im chinesischen Guadong feiert einen Erfolg: 2006 schossen sie Samen von Tomaten, Kürbissen, Gurken, Pfeffer und weiteren Gemüse ins All und ließen die kosmischen Strahlung und Schwerelosigkeit auf sie wirken. Nachdem die Samenkapseln auf dem “Shijian 8″ Satelliten eine Zeit lang die Erde umkreiste, holten sie ihn zurück nach Hause und pflanzen die Samen ein. Jetzt war es an der Zeit die Ernte einzufahren – anscheinend mit fantastischen Ergebnissen. Der Ausflug ins All soll Mutationen bewirkt haben, die zu dem Riesenwachstum der Pflanzen führte. Die Agrarwissenschaftler berichteten von zehn Kilo schweren Tomaten, 100 Kilo wiegenden Kürbissen und 60 Zentimeter langen Gurken. Auch sollen der Vitamin C und Zink Gehalt in einigen der Astro-Pflanzen dreimal höher sein, als bei ihren daheim gebliebenen Verwandten. Ernten würden somit einen bis zu 20 Prozent größeren Ertrag einbringen.
Die Wissenschafter sehen in den heimgekehrten Weltraumpflanzen eine Alternative zu genetisch verändertem Gemüse, da diesen Pflanzen keine zusätzlichen Gene beigefügt werden und sie daher keine Gefahr für die Umwelt darstellen.
Vielmehr sieht die chinesische Regierung in dem Riesengemüse einen möglichen Weg den Hunger der 1,3 Milliarden Chinesen und vielleicht sogar den der gesamten Welt zu besiegen. Laut Aussage der Regierung wurden einige der Space-Samen schon an Thailand, Japan und Singapur verkauft und auch europäische Länder sollen schon das Interesse bekundet haben. Hoffen wir, dass es sich bei diesen guten Nachrichten nicht um reine Propaganda handelt.

Kommentar:
Es klingt wie der Titel eines Science-Fiction Film: Riesengemüse aus dem Weltall. Wollen wir hoffen, dass das Gemüse hält, was es verspricht. Wäre es so, dann könnte es den Produkten vieler Saatgut-Konzerne erhebliche Konkurrenz bereiten. Besonders dann, wenn es zu günstigen Preisen auf den Markt gelangt und weniger Gefahren birgt, wie genetisch verändertes Gemüse. MindSharing wird weiter berichten.

Links:
board.raidrush.ws
dailymail.co.uk
gdaas.cn
german.cri.cn