Monatsarchiv für Oktober 2008

Teilen leicht gemacht

31. Oktober 2008 0 Kommentare

Foto: mishare.com
Foto: mishare.com
Manche Strategien von Apple bleiben unverständlich: Warum ist es unmöglich seine Lieblingssongs auf dem iPod, mit Freunden auszutauschen? Wenn man nicht gerade ein Geek ist und keinen Computer zur Hand hat, ist dies schlicht unmöglich. Das dachte sich auch die Schöpfer des „MiShare“ (siehe Foto). Dieses Gerät verbindet leicht zwei iPods miteinander und ermöglicht den uneingeschränkten Datenaustausch. Noch funktioniert das Gerät nicht mit dem iPhone oder dem iPod Touch, doch ein Update der Software des, rund 100 US-Dollar teuren „MiShare.“ soll das schon bald ermöglichen.

Kommentar:
Erst das MiShare erfüllt die Verheißungen des iPods, Musik wirklich transportable zu machen. Damit korrigiert das kleine Unternehmen einen der größten Fehler des Lifestyleproduktes iPod und sichert sich damit eine goldene Zukunft.

Links:
chip.de
macwelt.de
Mishare.com
readster.de

Stylische Sicherheit

29. Oktober 2008 1 Kommentar

Foto: Sweetskinz
Foto: Sweetskinz
Das Rad neu erfinden: Die Designer des Radhersteller „Sweetskinz“ sahen in Fahrradreifen mehr als schwarzes Gummi, sie sahen eine Fläche, die es zu nutzen gilt. Und wie jeder gute Designer, wollten sie diese nicht nur verschönern, sondern gleichzeitig um einen praktischen Nutzen erweitern. Daher besorgten sie sich farbiges Gummi, dass bei Nacht einfallendes Licht reflektiert. Mit diesem neuen Stoff ausgerüstet, schufen sie stylische Räder mit Graffitimustern, die das nächtliche Cruising um einiges schöner und sicherer macht.

Kommentar:
Wenn man das Schöne mit dem Nützlichen vereint, kann man sicher sein, dass man ein Produkt geschaffen hat, dass auf dem Markt bestehen wird.

Links:
dtti.wordpress.com
sweetskinz.com

Von On- zu Offline-Produkten

27. Oktober 2008 0 Kommentare

Foto: -MarkWallac, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: -MarkWallac, Flickr.com, CC-Lizenz
Ein Trend bestätigt sich: Die virtuellen Welten und der reale Markt verweben sich immer stärker miteinander. Ein Beispiel dafür ist die Produktlinie NikeID, über die MindSharing bereits berichtete. Auch andere Marken erkennen das Potenzial von personalisierter und virtuell gestalteter und dann real vermarkten Produkten: Das neuste Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit von H&M mit dem Computerspiele-Publisher EA. Bei einem Wettbewerb forderten das Unternehmen Spieler des erfolgreichen Spiels Sims 2 auf, Bekleidungen für ihre Spielfiguren zu entwerfen. Die besten Designs wurden dann real produziert und in über 1000 H&M Geschäften weltweit zum Verkauf angeboten.

Kommentar:
Der Trend, die Vorstellungen und Wünsche Kundschaft direkt in die Gestaltung der Produkte mit einzubeziehen, ist Dank den technischen Möglichkeiten einer digitalen Gesellschaft leichter den je. Musste noch vor Jahren, viel Geld investiert werden, um die Kundenwünsche zu bestimmen, kann man sie heute leicht erfragen und schnell umsetzten − lange Kundenbindung inklusive.

Links:
fashionrunway.sims.yahoo.com
thesims2.com