Neue Gärten braucht das Land

14. Juli 2008, 08:00 Uhr RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback

Foto: Susie, Flickr.com, CC-Lizenz 2.0
Foto: Susie, Flickr.com, CC-Lizenz 2.0
Ein neuer Trend erreicht uns aus Australien – die Neuauflage der städtischen Nutzgärten. Biofood und umweltfreundliches Verhalten ist Trend, gleichzeitig steigen die Lebensmittelpreise in astronomische Höhen – da verwundert es nicht, dass die Menschen den Wert des eigenen Gartens neu entdecken. Schließlich kann das eigene Grün nicht nur einen Ort der Entspannung bieten, sondern auch die Speisekammer kostengünstig und umweltschonend bereichern.
In Australien zeigt die die Initiative „Permablitz“ wie es gemacht wird: Auf Wunsch der Gartenbesitzer rund um Melbourne, erstellt die Gruppe in Seminaren Pläne, wie sich der Boden ganzjährig nutzen lässt. Ziel ist es, den urbanen Boden für die Lebensmittelgewinnung zurückzuerobern und somit weniger unter den steigenden Lebensmittelpreisen leiden zu müssen. Die Bewegung arbeitet bis jetzt ausschließlich auf freiwilliger Basis, aber man ist auch an einer Ausweitung des Angebots, gefördert durch Sponsoren, nicht abgeneigt.

Kommentar:
Eine gelungene Idee! Zwar besitzen die wenigsten Großstadtbewohner einen eigenen Garten, aber mit dem zunehmenden Trend zum Schrebergarten entdecken die Städter auch den Vorteil eines Nutzgartens. Und viele der essbaren Pflanzen treiben auch wunderschöne Blüten, wie beispielsweise die Petersilie oder die Kartoffel.

Links:
landscaping.at
mindsharing.de
permablitz.net
treehugger.com

Video:

2 Reaktionen zu “Neue Gärten braucht das Land”

  1. NLP Coaching

    Es gibt nichts Schöneres als einen Garten. Verbindung zur Natur, zu den Rhythmen der Zeit und der Sinnlichkeit. Und Nutzpflanzen können wundervoll sein. Und ein Kräutergarten gleich alle Sinne betören.

  2. Martin Rath

    Und wem privater Grund und Boden nicht zur Verfügung steht, geht in den gärtnerischen Untergrund des Guerilla Gardenings.
    Die Pflanzenpartisanen werfen Samen-plus-Dünger-Bomben auf triste urbane Flächen und spielen auch sonst vermutlich die radikale Version des Schrebergärtnerns mit anderen Mitteln…
    Vergleiche: http://www.dw-world.de/popups/popup_imagegalleryimage/0,,3428794_gid_3427783_lang_2_page_1,00.html

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