Monatsarchiv für Mai 2008

Musik zum Mieten

31. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: RossinaBossoB, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: RossinaBossoB, Flickr.com, CC-Lizenz
Es kriselt in der Musikindustrie. Seit es kinderleicht ist, alle aktuellen Alben und Evergreens kostenlos im Internet herunterzuladen und Künstler vermehrt das Netz für den eigenen Vertrieb (siehe „Pay what you want“ Future Research 05/2008) nutzen, rotieren die Manager der Musikkonzerne – händeringend suchen sie nach neuen Vertriebswegen um den Umsatz zu erhalten. Die Versuche der Internetpiraterie durch juristische Maßnahmen einzudämmen, kann man getrost als gescheitert betrachten.
Jetzt macht man sich auf, neue Vertriebswege zu erschließen und alte neu zu beleben. Gewinnbringende Ansätze gibt es genug. Da ist zum einen das gute alte Konzert: Während Tonträger zunehmend zu Ladenhütern werden, boomt das Schaubühnen-Geschäft. Dies bewiesen zuletzt die Wiedervereinigungen von Led Zeppelin oder X-Japan. Für die Fans ist dabei sein alles, dafür zahlen sie auch gerne Rekordpreise für die Eintrittskarten.
Ein weiterer, gesunder Markt ist und bleibt das Geschäft mit Vinyl: Seit der Einführung der CD tot gesagt, erfreut sich dieser Nischenmarkt zunehmender Beliebtheit – es ist und bleibt etwas Besonderes, die Plattensammlung eines Freundes zu durchforsten, als in einer Ipod-Playlist herumzuscrollen.

Ein weiterer Ansatz für die Musikindustrie ist das Crossmarketing. War die Musikindustrie, vor Jahren noch streng von anderen Unternehmungen abgetrennt, verschwimmt heute alles zu einem Lifestyle-Segment. So werden heute Starbuck-Shops oder Automobilhersteller wie Mercedes selbst zu Labels, die, auf ihre Kundschaft zugeschnitten, Musik produziert und über ihrer Vertriebswege an den Mann bringt.

Besonders intensiv wird auch über Abomodelle nachgedacht. Gegen eine monatliche Gebühr würde denn Nutzern dann das gesamte Archiv des abonnierten Labels offen stehen. So möchte Sony BMG, die zweitgrößte Plattenfirma der Welt, noch dieses Jahr eine solche Flatrate anbieten. Auch denkt man über Kombi-Pakete nach. Beim Kauf eines neuen MP3-Players wäre dann der Musikdownload inklusive. Bei diesem Geschäftsmodell wäre man nicht der erste. Schon haben Nokia und Universal Music eine Zusammenarbeit beschlossen.

Kommentar:
Auch wenn die Konzerne klagen, noch lohnt das Geschäft mit Musik. Aber auch in dieser Branche muss man mit der Zeit gehen und auf das weltweite Trendgeschehen reagieren. So müssen neue Konzepte her, die auf die Bedürfnisse einer digitalen Gesellschaft reagieren, anstatt sich mit Rechtsanwälten gegen die neue Zeit zu wehren.

Links:
m4gic.net
appleview.de
faz.net
futurezone.orf.at
gallien.org
mac-tv.de
nerdcore.de
neuemedienblog.de
ultrakompakt.de
werbeartikel-hildesheim.de

Wahre Visionäre: Antoni Gaudí

29. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: Pau Audouard
Foto: Pau Audouard
Antoni Gaudí
(25. Juni 1852 – 10. Juni 1926)
Katalanischer Architekt

“Ein aufrechter Baum: Er trägt seine Äste und diese Zweige und diese Blätter. Und jeder einzelne Teil wächst harmonisch, großartig, seit der Künstler Gott ihn geschaffen hat.”

Für seinen ganz eigenen Ansatz in der Architektur - dem “Modernisme Català”, der katalanischen Spielart des Jugendstils - wurde der Visionär weltberühmt. Mit runden, organischen Formen, geschwungenen Linien und unregelmäßigen Grundrissen sowie seiner Vorliebe für Mosaike aus Keramik, verdeutlichte Gaudí die spielerischen Elemente der Baukunst und inspirierte Künstler wie Friedensreich Hundertwasser. Sein berühmtestes Werk ist die Sagrada Familia - das Wahrzeichen von Barcelona.

Links:
antonigaudi.net
blog-sofitware.de
de.wikipedia.org
greatbuildings.com
planet-wissen.de
red2000.com
zaubi.net

Skypes globale Flatline

27. Mai 2008 3 Kommentare

Foto: re-ality, Flickr.com CC-Lizenz
Foto: re-ality, Flickr.com CC-Lizenz
Mit einem neuen Angebot mischt „Skype“ den globalen Telekommunikationsmarkt auf: Für 10,29 Euro pro Monat, kann man ab sofort ohne Begrenzung in die Fest- und teilweise auch in die Mobilfunknetze von 34 Ländern telefonieren. Wer nicht weltweit quaseln will, wählt das Europa-Package - hierbei kostet der unbegrenzte Telefonspaß nur 4,54 Euro. Auch eine Deutschland-Flat ist für 3,39 Euro im Angebot. Die günstigen Offerten dürften viele der herkömmlichen Anbieter ärgern - billiger ist keiner.
Es scheint, dass das Wachstum von „Skype“ gesichert ist. Dies wurde auch Zeit, übte doch der Besitzer „Ebay“ schon seit längerer Zeit Druck auf das Unternehmen aus, die Gewinne zu steigern.

Kommentar:
Ich habe mich seit längerem gewundert, warum das „skypen“ sich noch nicht im größerem Umfang durchgesetzt hat. Viele meiner Freunde nutzen den Service immer noch nicht, obwohl sie täglich am PC arbeiten. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Telefoniert man von Computer zu Computer ist der Anruf gänzlich kostenfrei, man muss sich kein Gerät an das Ohr pressen und hört das Gegenüber in Stereo. Nutzt man eine Webcam wird die Videotelefonie endlich Realität. Herkömmliche Telekommunikationsanbieter sollten sich in Acht nehmen.

Links:
mediauser.de
neuerdings.com
skype.de/allfeatures
whatsmyproblem.de

Wahre Visionäre: Philippe Starck

25. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: Starck Tin, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: Starck Tin, Flickr.com, CC-Lizenz
Philippe Starck
(18. Januar 1949)
Vertreter des neuen Designs

„Design liegt nicht mehr im Trend. Und ich bin froh darüber. Weil es, obwohl die Leute Sinn für Design bewiesen haben, so viel Design-Schrott gibt, der eigentlich in die Luft gesprengt werden sollte. Wenn Design nicht wirklich etwas zu sagen hat, darf es gar nicht existieren.“

Seine ersten Inneneinrichtungen entwarf Philippe Starck 1976 für zwei Nachtclubs. Mit dem Auftrag, die Privaträume von François Mitterrand im Elysée-Palast zu gestalten, gelang ihm der Durchbruch. Sein Ruhm als Stardesigner gründet sich darauf, dass er nicht nur Unikate, sonder auch preiswerte, verkäufliche Produkte kreiert. Philippe Starck Markenzeichen sind die organischen, stromlinienförmigen Formen seiner Designobjekte.

Links:
artandbranding.blogspot.com
dasauge.de
de.wikipedia.org
mallorca-blog.de
myself.de
starck.com
videoflaneur.blogspot.com
zeit.de
zeit.de

Das Tier-Kloning geht weiter…

23. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: el bosco, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: el bosco, Flickr.com, CC-Lizenz
In Sache Kloning ist die südkoreanische Forschergruppe um Lee Byung Chun weltweit führend (siehe “Der erste Klonervice der Welt”). Gerade ist es den Forschern geglückt, den besten Drogenspürhund des südkoreanischen Grenzschutzes gleich siebenmal zu kopieren. Der Grund für diese biotechnologischen Bemühungen: Kein anderer Hund hat so ein feines Näschen beim Erschnüffeln von illegalen Substanzen, wie der Golden Retriever „Chase“ – sein Riechorgan ist mittlerweile unersetzlich für die Grenzfahnder geworden. Daher beauftragte der südkoreanische Grenzschutz die Forscher aus den Körperzellen ihres Lieblingshundes Klone zu zeugen - mit vollem Erfolg: Drei Hunde-Leihmütter brachten insgesamt sieben Klone zu Welt. Im Juni 2009 sollen die Hunde bereits ihren Dienst bei der Zollbehörde antreten.

Kommentar:
Entsteht in Zukunft eine Fließbandproduktion von besonders qualifizierten Lebewesen? Wird bald die produktivste Milchkuh in einer Herde von Doppelgängern grasen? Können wir Menschen bald lebenslang mit unserem Lieblingshamster verbringen und ihm zigmal beim Altern und Sterben zusehen?
Hier entsteht sicherlich ein neuer Trend, den es aber zu hinterfragen gilt. Ich bin gespannt wie sich das kommerzielle Klonen weiter entwickeln wird.

Links:
spiegel.de

Wahre Visionäre: Ray Kurzweil

21. Mai 2008 1 Kommentar

Foto: Roland Dobbins, GNU-Lizenz
Foto: Roland Dobbins, GNU-Lizenz
Ray Kurzweil
(12. Februar 1948)
Erfinder und Transhumanismus-Guru

“Biological evolution is too slow for the human species. Over the next few decades, it’s going to be left in the dust.”

Der Autor, Erfinder und Visionär wurde 2002 in die “National Inventors Hall of Fame” aufgenommen, erhielt den “Lemelson-MIT-Preis” und wurde von Präsident Clinton mit der “National Medal of Technology” ausgezeichnet. Er gründete zahlreiche Firmen, meldete über ein Dutzend Patente an, gilt als Vordenker der Künstlichen Intelligenz und ist einer der führenden Köpfe der Transhumanisten. In dieser Rolle ist er überzeugt, dass es dem Menschen, durch den Einsatz von Technologie, bald gelingen wird, den Tod durch das Alter, abschaffen zu können.

Links:
bertramkoehler.de
de.wikipedia.org/Raymond_Kurzweil
de.wikipedia.org/Transhumanisten
faz.net
golem.de
heise.de
heise.de
kurzweilai.net
primforge.com
sajonara.de

Missgeschicke zum Mitlesen

19. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: Clearly Ambiguous, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: Clearly Ambiguous, Flickr.com, CC-Lizenz
Ein neuer Internettrend erreicht uns aus Frankreich. Auf der Internet Seite „Vie de Merde“ berichten tausende von Franzosen über ihre kleinen und großen Missgeschicke. Ein Beispiel, das auf Spiegel Online zu lesen ist: „Ich habe heute zwei SMS von meiner Freundin bekommen. In der ersten teilte sie mir mit, dass alles aus ist. In der zweiten, dass sie sich mit dem Adressaten vertan hat. Scheiß Leben.“
Schon über tausende solcher Anekdoten gibt es auf der Seite „Vie de Merde“ ungekürzt, unzensiert und in die Sparten wie „Liebe“, „Arbeit“ und „Sex“ unterteilt zu lesen. Maxime Valette, Mitgründer der Seite ist sich sicher, dass schon bald mehrere zehntausend solcher Geschichten eingestellt werden. Ähnliches gibt es auch schon in Deutschland. Unter der Rubrik “Dieses Geheimnis haben Sie!” kann man bei der Süddeutschen Zeitung seine kleinen Geheimnisse posten und auf der Seite Beichthaus können Sünder und Sünderinnen Zeugnis ablegen.

Kommentar:
Die Seiten erfüllen zwei Bedürfnisse: Zum einen bietet sie die Möglichkeit zur Erleichterung der Autoren ganz nach dem Motto: geteiltes Leid ist halbes Leid, zum anderen befriedigt es die Schadenfreude der Leser. Ein einfaches, aber erfolgreiches Prinzip.

Links
aixtrablatt.blogspot.com
eynes.blogspot.com

Wahre Visionäre: Ludwig Mies van der Rohe

17. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: Deutsche Bundespost Berlin
Foto: Deutsche Bundespost Berlin
Ludwig Mies van der Rohe
(27. März 1886 – 17. August 1969)
Vater der modernen Architektur

„Weniger ist mehr.“

Der deutschstämmige Amerikaner Ludwig Mies van der Rohe zählt zu den bedeutendsten Baumeistern des 20. Jahrhunderts. Er entwickelte eine Baukunst, basierend auf konstruktiver Logik und räumlichen Minimalismus. Dieser „International Style“, der sich durch Einfachheit und Klarheit auszeichnet, ist bis heute äußerst einflussreich und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Sein letztes Bauwerk - die Neue Nationalgalerie in Berlin - gilt als das Sahnehäubchen seiner architektonischen Karriere.

Links:
artandbranding.blogspot.com
az-web.de
danda.be
de.wikipedia.org
moma.org
miesbcn.com
nou-sera.com

Wahre Visionäre: David Gelernter

15. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: CC-Lizenz
Foto: CC-Lizenz
David Gelernter
(1955)
Computerwissenschaftler und Parallell-Computing Pionier

„Die Zukunft wird aber sein, dass wir jede Menge Technik haben werden und zugleich nicht mehr darüber nachdenken müssen - um uns mit den Dingen beschäftigen zu können, die wirklich zählen.“

Berühmt wurde der IT-Experte zum einen durch seine Programmiersprache „Linda“ - die zu den wichtigsten Schritten in Richtung Parallelprocessing zählt - zum anderen durch sein Buch „Mirror Worlds“, in dem er 1991 digitale Spiegelwelten der Realität prophezeite. Da man ihn, nach dem Erscheinen seines Buches zu den Vorreitern der digitalen Kultur zählte, wurde er 1993 Opfer einer Briefbombe des Unabombers – bei der Explosion verlor er ein Auge und eine Hand. Derzeitig hält Gelernter einen Lehrstuhl an der Universität Yale inne und setzt sich für die Reform von Desktop-Interfaces und Betriebssystemen, sowie einem freien Internet ein.

Links:
cs.yale.edu
digerati.prah.de
edge.org
edge.org
en.wikipedia.org
heise.de
jewishworldreview.com
mcontainer.blogspot.com
t-h-e-n-e-t.com
virtual-unreality.blogspot.com

Stromerzeugung per Schaukel

13. Mai 2008 1 Kommentar

Foto: tyger-lylie, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: tyger-lylie, Flickr.com, CC-Lizenz
Der englische Student Daniel Sheridan arbeitete in seinen Ferien freiwillig in einer Schule in Wasimi, einem Dorf in Mombasa. Dort beobachtet er die Schulkinder beim spielen und war beeindruckt von ihrer kindlichen Energie und Überschwänglichkeit. Er begann über diese freigesetzten aber ungenutzten Kräfte nachzudenken – irgendwie müssten sich diese kindliche Energie doch nutzen lassen, so seine Gedanken.
Zurück in England ging er an die Arbeit und entwarf eine Schaukel, die das ausgelassene Spiel der Kinder in Energie umwandeln sollte. Nach seinem Plan könnten fünf bis zehn Minuten schaukeln, genügend Strom erzeugen, um einen Klassenraum für Stunden mit Licht zu versorgen - für ein Land, in dem Energie Mangelware und die Versorgung nicht konstant gewährleistet ist, eine grandiose Idee, die schnell Anhänger fand: Sheridan hat bereits mit seiner Innovation zwei Preise eingeheimst, die ihm ermöglichten, seinen Prototyp zu perfektionieren. Dieser wird jetzt in einem Dorf in Uganda getestet. Und vielleicht können ja viele Schüler in Afrika schon bald auf Kerzen und Kerosin-Lampen im Klassenraum verzichten. Dem Spielspaß sei Dank.

Kommentar:
Hoffentlich macht die Idee Schule. Gerade abgelegene Dörfer könnten von der umweltfreundlichen Energie profitieren und sicherlich würden sich die Kinder über die neuen Spielplätze freuen.

Links:
coventry.ac.uk
news.bbc.co.uk

Abenteuer Essen – exotische Konserven

11. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: Toffee Scorpion Candy, Courtesy edible.com
Foto: Toffee Scorpion Candy, Courtesy edible.com
Auch Essen kann ein Abenteuer sein. Dies bewiesen nicht nur die zweifelhaften Szenen aus der Serien „Dschungel Camp“, in dem die Teilnehmer Regenwald-Spezialitäten, wie Maden, Raupen und Spinnen kosten durften, um durch den Ekelfaktor ein fragwürdiges TV-Spektakel zu inszenieren.
Für Menschen, bei denen solche Szenen echtes kulinarisches Interesse geweckt haben, bietet die britische Firma „Edible“ Exotisches, wie Mopani Würmer oder Krokodil-Curry aus der Konserve, zum heimischen Selbstversuch an. Auch seltene Kräuter und Gewürze, wie von Affen gepflückter wilder Tee oder der exklusivste Kaffee der Welt, welcher erst von Wildkatzen verdaut, dann ausgeschieden und per Hand eingesammelt wird, stehen im exklusiven Programm.

Kommentar:
Zugegeben, die meisten Kunden, die bei „Edible“ ordern, sind selten abenteuerlichen Gourmets, die neue Geschmackrichtungen ausprobieren wollen. Vielmehr werden hier Menschen bestellen, die, mit den ungewöhnlichen Lebensmitteln, ihre Freunde schocken wollen. Aber ein kandierter Skorpion zum Geburtstag hat ja auch was Besonderes. Ich für meinen Teil, kann gut auf Krokodil Curry verzichten.

Links:
www.mirabilis.ca
www.therandomshop.co.uk

Das Wunder von Köln: der Fußballclub zum Mitbestimmen

10. Mai 2008 0 Kommentare

Foto: deinfussballclub.de
Foto: deinfussballclub.de
Das Crowd-Sourcing Prinzip greift um sich. Erstmalig in Deutschland wagt ein renommierter Fußball Club die Umstellung und will demnächst die Fans an der Leitung des Vereingeschehens beteiligen. Ganz nach dem englischen Vorbild von „Myfootballclub“ können alle, die einen einmaligen Beitrag von 39,95 Euro zahlen, sich, unter dem Motto “Deinfussballclub”, mit ihrer Meinung aktiv an Aufstellung und Spielstrategie des Clubs Fortuna Köln beteiligen. Umfangreiche Foren und Live-Chats mit Rainer Matthias Mink sind ebenfalls geplant.
Schirmherr der basisdemokratischen Fußballbewegung ist niemand geringeres als der „Wunder von Bern“-Regisseur Sönke Wortmann. Allerdings wird das Konzept nur umgesetzt, wenn sich mindesten 30.000 Fans beteiligen – eine sportliche Hürde, die man sicherlich leicht überwindet.

Kommentar:
Das Schwarmprinzip greift um sich. Der Initiator der Idee, Dirk Daniel Stoeveken, möchte „den Fußball zurück zu den Fans bringen“ und erhält gleichzeitig tausende von Gratis-Beratern plus eine ordentliche Finanzspritze für den Verein. Ein gelungenes Konzept, das in der Zukunft für Fortuna sicherlich Früchte tragen wird.

Links:
deinfussballclub.com
mindsharing.de/was-ist-crowdsourcing
mindsharing.de/das-geld-der-massen