Monatsarchiv für Januar 2008

Wahre Visionäre: Jürgen Klinsmann

31. Januar 2008 0 Kommentare

Foto: Florian K., GNU Free Documention License
Foto: Florian K., GNU Free Documention License
Jürgen Klinsmann
(30. Juli 1964)
Reformator des deutschen Fußballs

„Wir sind hungrig, und wir werden hungrig bleiben.“

Mit neuen Ansätzen und Methoden weckte er einen Geist der nicht nur die Spieler, sondern ganz Deutschland belebte.

Links:
agapedia.de
calcio1.blogspot.com
de.fifa.com
de.wikipedia.org
fussballdaten.de
theoffsiderules.blogspot.com

Wahre Visionäre: Herbert von Karajan

30. Januar 2008 0 Kommentare

Foto: picture-alliance / dpa
Foto: picture-alliance / dpa
Herbert von Karajan
(05. April 1908 - 16. Juli 1989)
Einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts

“Wer alle seine Ziele erreicht hat, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt.”

Herbert von Karajan repräsentierte einen neuen Dirigententyp, der, neben seinem Ideal eines „entmaterialisierten“ Klangs, ebenso Sport wie Technik besessen war. Sein Repertoire befindet sich eingespielt auf sämtlichen Tonträgern, von der Schellackplatte bis hin zur CD.

Links:
de.wikipedia.org
klassikakzente.de
medienshopblogger.de
swr.de

Wahre Visionäre: Martin Luther King jr.

29. Januar 2008 0 Kommentare

Foto: Libary of Congress, CC-Lizenz
Foto: Libary of Congress, CC-Lizenz
Martin Luther King jr.
(15. Januar 1929 - 4. April 1968)
Gewaltloser Streiter gegen
den Rassenwahn

„Wir haben gelernt, die Luft zu durchfliegen wie die Vögel und das Meer zu durchschwimmen wie die Fische, aber nicht die einfache Kunst, als Brüder zusammen zu leben.“

In rassistischer Finsternis stritt er für die strahlende Vision, dass eines Tages alle Menschen in Freiheit, Gerechtigkeit und Glück miteinander leben können.

Links:
de.wikipedia.org/wiki/I_Have_a_Dream
de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_King
iq.lycos.de
missmondor.wordpress.com
nobelprize.org
stanford.edu
whoswho.de

Web Trend Map 2008

28. Januar 2008 2 Kommentare

Wo sind die wichtigsten Fixpunkte der internationalen Internet-Branche? Jetzt gibt es die berühmte U-Bahn-Karte “Web Trend Map” in der 2008-Version. Absolut anschauenswert und spannend.

Gefunden auf “Internet World Business

Download der Map unter Information Architects Japan.

Foto: Information Architects Japan
Foto: Information Architects Japan

Grandiose Gehirnwäsche

28. Januar 2008 0 Kommentare

Foto: Geekgirly, Flickr.com, CC-Lizenz
Foto: Geekgirly, Flickr.com, CC-Lizenz
Wie leicht wir uns unterbewusst manipulieren lassen, zeigt der Blog Ideentower anhand eines spannenden Videos, welches in Zusammenarbeit mit dem Illusionist Derren Brown entstanden ist. Anschauen empfohlen! Hier geht es zum Video.

Kommentar:
Das Ergebnis verblüfft. Da stellt sich erneut die Frage, in wie weit unser Handel doch von subliminalen Werbebotschaften bestimmt wird. Ab heute werde ich verstärkt darauf achten.

Wahre Visionärin: Simone de Beauvoir

27. Januar 2008 0 Kommentare

Foto: Hu Berlin, CC-Lizenz
Foto: Hu Berlin, CC-Lizenz
Simone de Beauvoir
(9. Januar 1908 - 14. April 1986)
Vordenkerin des Feminismus

„Die Unwissenheit ist eine Situation, die den Menschen ebenso hermetisch abschließt wie ein Gefängnis.“

Die französische Philosophin und Gründerin des Feminismus öffnete uns allen die Augen für das andere Geschlecht.

Links:
aghira-zh.blogspot.com
evis-salon.blogspot.com
jetzt.sueddeutsche.de
romartbib.wordpress.com
welt.de
wikipedia.org/Das_andere_Geschlecht
wikipedia.org/Simone_de_Beauvoir

Sechsfacher Durchbruch im Himmel

26. Januar 2008 2 Kommentare

Foto:Tony Landis/NASA Dryden Flight Research Center
Foto:Tony Landis/NASA Dryden Flight Research Center
US-Forschern, im Auftrag der Air Force Research Laboratory sowie der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), ist mit dem Projekt X-51A ein Erfolg geglückt. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Triebwerk, welches in Zukunft das Fliegen ungleich schneller machen soll – Flugzeuge, so schnell wie Raumschiffe. Bis jetzt hält der Düsenjäger SR-71 Blackbird mit einer Höchstgeschwindigkeit von Mach 3,4 den himmlischen Geschwindigkeitsrekord. Das könnte sich aber durch die „Scramjet“ (siehe „Aufbruch in den Himmel”, Future Research 11.2007) getaufte Triebwerk ändern. Mit dem Antrieb, der bei hoher Geschwindigkeit Luft einsaugt, diese mit Treibstoff versetzt und dann zündet, könnte ein Flugzeug auf bis zu Mach 15 beschleunigen. Im Test begnügte man sich allerdings mit einer kleineren Schubkraft von Mach 6,5.

Kommentar:
Das „Hypersonic Age“ naht. Schon früher wurden Scramjets-Antriebe erfolgreich getestet – allerdings nur für den Einsatz in Raketen. Projekt X-51A, soll hingegen in einen Flugzeug zum Einsatz kommen. Und auch an diesem wird schon unter dem klingenden Namen Projekt HTV-3X eifrig getüftelt. Erreicht die Technologie einst den Massenmarkt, könnte der Flug von Köln nach Tokyo gerade mal zwei Stunden dauern. Wären dabei die Ticketpreis noch erschwinglich, würde ein neues Zeitalter für den Tourismus einsetzten.

Links:
blog.kairaven.de
dieluftfahrt.blogspot.com
www.popsi.com
www.popsi.com

Schau mir auf die Gene, Kleines!

25. Januar 2008 2 Kommentare

Von Lifestyle und DNA

Foto: dna 11
Foto: dna 11
Narzissten wussten es schon lange, die eigenen Gene sind ein Kunstwerk. Zwar ist das Erbgut aller Menschen dieser Erde zu 99,9 Prozent identisch, aber die 0,1 Prozent machen den mehr oder weniger feinen Unterschied aus. Dieser kleinen Differenz nehmen sich jetzt einige findige Unternehmer an und kreieren aus ihr personalisierte Kunstwerke und Düfte.

Vorreiter der DNA-Kunst ist das Unternehmen „dna 11“. Gegründet von Adrian Salamunovic and Nazim Ahmed bietet das amerikanische Unternehmen die Möglichkeit, sich aus den eigenen 0,1 Prozent ein Bild von seinem persönlichen Erbgut erstellen zu lassen. Dafür muss man lediglich eine Probe seines Speichels einschicken. Die Spucke wandert dann in ein Labor, die den genetischen Fingerabdruck erstellt. Die einzigartigen DNA-Sequenzen werden ausgesiebt und auf einen Gel-Film aufgetragen, mit einer speziellen Kamera abfotografiert und bearbeitet. Dann wird das Endergebnis auf Leinwand ausgedruckt, fertig ist das personalisierte Kunstwerk (siehe Foto). Die Idee fand viele Freunde, mittlerweile hat „dna 11“ Filialen in Europa und Japan. Auch finden sich schon viele Nachahmer, wie das holländische „DNA-Art“-Projekt.

Das Unternehmen „My DNA Fragrance“ hat sich auf DNA-Düfte spezialisiert. Sie extrahiert ebenfalls die einzigartigen Erbinformationen ihrer Kunden aus einer Speichelprobe und kreiert damit ein persönliches Parfüm. Der eigene Duft kostet für Frauen 89, für Männer 59, zuzüglich 99 US-Dollar für den Speicheltest und Laborkosten, die aber bei der Nachbestellung der persönlichen Duftnote entfallen. Hoffentlich kann man sich selbst gut riechen.

Ein nicht ganz ernstgemeintes DNA-Spiel bietet die Internet-Anwendung „DNA2Web“. Diese Applikation verwandelt unser digitales Erbgut – die eigene Homepage – in ein lustiges DNA-Bildchen, indem sie Textmenge, Farbwahl etc. als Erbinformation ausliest und sie gleich den Bildern in „dna 11“ darstellt.

Kommentar:
Das Spiel mit der eigenen DNA ist im vollen Gang. Hoffentlich bleibt es beim Freizeitvergnügen. Eine der möglichen Schattenseiten sieht man bereits in Israel. Dort gehört es schon mittlerweile zum Alltag, dass sich frisch verliebte Paare einer DNA-Analyse unterziehen, um herauszufinden, ob die Kombination einen gesunden und starken Nachwuchs hervorbringt. Manchmal reichte ein nicht gänzlich positives Ergebnis aus, um ein junges Glück zu zerstören. Selbst diejenigen, die glauben ihre Kinder auf diese Weise optimieren zu sollen, müssen Zweifel befallen, ob sie es überhaupt schon können: Schließlich ist sich „die“ Wissenschaft noch längst nicht im Klaren darüber, wie weit der kleine neue Mensch durch sein Erbgut determiniert sein wird. Und sollte „die“ Wissenschaft es eines Tages einmal sein, wird noch die Frage zu beantworten sein, woher sie weiß, was das Optimum für ein Kind ist.
Aber auch die boomenden Vaterschaftstests, die in Deutschland derzeit vor Gericht keine Anerkennung finden dürfen, haben schon manche zufriedene Familie zerstört. Schließlich hängt nicht alles vom Erbgut ab, es kommt immer darauf an, was wir daraus machen.

Links:
www.baekdal.com
www.dna11.com
www.dna-art.com
www.Dna-Art.nl
www.mydnafragrance.com

Wahre Visionäre: Walter Gropius

24. Januar 2008 0 Kommentare

Foto: Louis Held, CC-Lizens
Foto: Louis Held, CC-Lizens
Walter Gropius
(18. Mai 1883 - 5. Juli 1969)
Begründer des Bauhaus

„Bunt ist meine Lieblingsfarbe.“

Der Wegbereiter der avantgardistischen Architektur zeigte, dass sich Handwerk, Kunst und Industrialisierung nicht entgegenstehen und aus ihrer Verbindung etwas gänzlich Neues entstehen kann.

Links:
architekturvideo.de
artandbranding.blogspot.com
artikelworld.com
directorsloungenews.tumblr.com
de.wikipedia.org/wiki/Bauhaus
de.wikipedia.org/wiki/Walter_Gropius
osl.name/blog/gropiusstadt
worldwide-luxus.de

Die Krisen des Weltraumtourismus

23. Januar 2008 2 Kommentare

Foto: Virgin Galactic
Foto: Virgin Galactic
Probleme in der privaten Raumfahrt – wurde der erste Start der Weltraumlinie Virgin Galactic für das Ende 2008 angekündigt, sieht es jetzt so aus, dass die finanzkräftigen Touristen bis zu ihrem Countdown noch weitere zwei Jahre warten müssen. Vieles hinkt dem Aufbruch in das All hinterher. So existiert der „Spaceport America“, von dem einst die privaten Raumgleiter starten sollen, bis jetzt nur als Computergrafiken. Noch haben die umliegenden Gemeinden dem Bau der Anlage nicht zugestimmt. Auch gibt es ständig Rückschläge bei der Konstruktion des Raumschiffes „SpaceShipTwo“. All diese Probleme erzeugen jede Menge Unbill: schließlich haben Hobby-Astronauten insgesamt schon über 30 Millionen US-Dollar als Anzahlung überwiesen. Jetzt fordern schon einige ihr Geld zurück. So bleibt es abzuwarten, wann der erste private Countdown beginnt.

Kommentar:
Das der Weg zu den Sternen, sowie die Konstruktion geeigneter Raumschiffe keine leichte Unterfangen sind, muss, selbst bei allem Optimismus auf Seiten der Betreibern von Virgin Galactic, klar gewesen sein. Dennoch haben sie bereits begonnen Tickets in das All zu verkaufen. Vielleicht etwas zu früh – nehmen die Probleme weiter zu und verschiebt sich der Start weiter nach hinten, könnte noch mehr Kunden vergrault werden, der Imageschaden wäre enorm.

Links:
cosmiclog.msnbc.msn.com
www.sueddeutsche.de
www.mindsharing.de/endstation-orbit
www.mindsharing.de/weltraumtourismus
www.heise.de
blog.wired.com

Durchbruch in der Stammzellenforschung?

22. Januar 2008 0 Kommentare

Foto: Nissim Benvenisty, Wikimedia Commons, CC-Lizenz
Foto: Nissim Benvenisty, Wikimedia Commons, CC-Lizenz
Laut einer Veröffentlichung im Fachmagazin „Cell Stem Cell“ ist es dem Amerikaner Robert Lanza gelungen, embryonale Stammzellen zu gewinnen, ohne dass dabei der Spender-Embryo abstirbt – bisher galt dies als unmöglich. Der Forscher, der als Vizepräsident für Forschung und Entwicklung bei dem Biotechnologie-Unternehmen Advanced Cell Technology (ACT) in Massachusetts arbeitet, bediente sich einer schonenden Methode, die auch in der Präimplantationsdiagnostik eingesetzt wird. Dabei werden nur wenige Stammzellen entnommen und diese in eine Nährflüssigkeit eingelegt und zur Teilung angeregt. „Innerhalb der kommenden Monate könnten wir so viele dieser Zellen herstellen, wie wir wollen.“, so Lanza. Wäre der Bericht des Forschers korrekt, könnte dies eine Revolution der Stammzellenforschung bedeuten.

Kommentar:
Stammzellen sind die große Hoffnung der Medizin. Viele Forscher glauben, dass sich aus den noch nicht ausdifferenzierten Zellen eines Tages alle möglichen Ersatzorgane und -gewebe heranzüchten lassen. Bis jetzt standen dem Forschergeist dabei moralische Bedenken im Wege – die begehrten Zellen ließen sich nur durch die Abtötung von Embryonen gewinnen. Behalten die Studienergebnisse Lanzas Recht, wäre diese wichtige Hürde genommen. Dennoch ist das Ergebnis fraglich. Lanza hatte schon einmal einen Forschungsdurchbruch verkündet, der später korrigiert werden musste. Sobald Lanzas Studien überprüft sind, wird MindSharing berichten.

Links:
advancedcell.com
robertlanza.com
tagesspiegel.de
wikipedia.org/Präimplantationsdiagnostik
wikipedia.org/Stammzellen

Und wieder eine neue künstliche Insel

21. Januar 2008 1 Kommentar

Foto: estatedubai, CC-Lizenz
Foto: estatedubai, CC-Lizenz
In Dubai, welches sich bereits durch das Anlegen der atemberaubenden Inselgruppe „The World“ einen Namen als findige Landgewinner gemacht hat, plant ein neues Projekt, um dem Meer weiteren Lebensraum abzuringen. Die Dubai Infinity Holding plant die “Isla Moda”, eine Inselgruppe die die Highlights sämtlicher Modehauptstädte der Welt in sich vereinen soll. Ziel ist es eine „Stadt der Mode“ zu errichten – die Isla Moda soll in Zukunft zum Mode-Nabel der Welt avancieren. Damit dies gelingt, sollen, sobald das Land aufgeschüttet ist, weltbekannte Modedesigner eingeladen werden, damit sie alle weiteren Elemente der Insel gestalten können. Eine Art Kollektion für die Insel.

Kommentar:
Anscheinend lohnt sich das Geschäft mit künstlichen Luxus-Inseln (siehe „Ozeanischer Lifestyle”, Future Research 08.2007). Jetzt bleibt es abzuwarten, ob sich die Garde berühmter Modedesigner aus Metropolen wie Paris, New York und London in den nahen Osten locken lassen wird.

Links:
ameinfo.com
arabianbusiness.com
catwalkqueen.tv
estatesdubai.com
kissfendi.com