Neues aus der virtuellen Nachbarschaft
30. November 2007 3 KommentareLokale Händler entdecken die Vorteile des Internets

Wert auf diese Note legt auch das neue Internetportal „Poptotheshops“ – es bietet Internetshopping mit Lokalkolorit. Die Idee ist einfach: während finanzkräftige Ladenketten sich einen Internetauftritt und längere Öffnungszeiten erlauben können, haben die kleinen, lokalen Geschäfte oft das Nachsehen, der finanzielle Aufwand ist zu groß. Daher musste ein Sammelportal her, das das Angebot der kleinen Geschäfte zusammenfasst und es ermöglicht, die lokalen Waren rund um die Uhr online zu ordern. „Poptotheshops“ startete im englischen Bezirk South Wales. Besucher der Seite können nun rund um die Uhr virtuell in den vier Haupteinkaufsstraßen der Stadt bummeln gehen, zum lokalen Bäcker, Fleischer oder Lederwarenhändler – rund 5000 Produkte stehen zum Verkauf. Die Lieferung ist frei haus, die Kosten dafür deckt „Poptotheshops“ mit einer Gebühr von zehn-15 Prozent, den die Händler für den Service, pro Lieferung entrichten.
Das Angebot macht Sinn: Oftmals bieten die kleinen Geschäfte Produkte wie lokale Spezialitäten oder solche, die in den großen Geschäften nicht zu bekommen sind. Das erfreut die Kunden, die so (zeitsparend) auf das gesamte Angebot der kleinen Shops zugreifen können, ohne stundenlang von Geschäft zu Geschäft ziehen zu müssen.
Kommentar:
In einer globalen Welt wird Lokalität zum geschätzten Gut (siehe „Die Verantwortung für die Zukunft“). Das Internet beginnt auf lokaler Ebene an Bedeutung zu gewinnen (siehe „Die virtuelle Nachbarschaft“ / Future Research No. 03). Nachdem es eine treibende Kraft für die grenzenlose Globalisierung war, integriert es sich jetzt auch auf der kommerziellen Mikroebene des Alltags. Kreative Konzepte sind gefragt.
Links:
www.poptotheshops.net
www.realpeoplerealstuff.com
www.peuplade.fr








