Das LOHAS Phänomen(?) zieht Kreise, H2O im Focus
17. Oktober 2007, 11:00 Uhr RSS 2.0, Kommentar schreiben, TrackbackIch beobachte das Thema LOHAS schon seit längerem, wollte aber bisher nicht darüber berichten. Jetzt komme ich aber nicht umhin dies doch zu tun. Inspiriert hat mich dazu der Trendspot #58: H2O, des Zukunftsinstituts. Der Aufmacher der Trendspots lautet:
Die neue Lust am elementaren Geschmack
Trendspot #58: H2O Deutschland ist im Wasserrausch. Im Jahr 2006 ist der Absatz von Mineral- und Heilwasser um 7,1 Prozent gestiegen, was einem Pro-Kopf-Verbrauch von 132,2 Liter entspricht. Hingegen sinkt der Bierverbrauch seit Jahren: Seit 1997 ist der Pro-Kopf-Verbrauch des ehemaligen Lieblingsgetränks der Deutschen um mehr als 15 Liter gesunken. Und für das Jahr 2010 wird den Deutschen sogar ein Pro-Kopf-Konsum an Heil- und Mineralwasser von mehr als 150 Liter vorausgesagt. Der Trend dahinter: Nicht nur das gestiegene Gesundheits- und Körperbewusstsein, sondern auch der konsequente Imagewandel des Wassers.
Diese Informationen finde ich sehr erfreulich. Wenn der Imagewandel des Wassers bedeutet, dass mehr Wasser und weniger Alkohol getrunken wird, dann brauche ich mir demnächst nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, warum es auf alkoholischen Getränken keine Warnhinweise, wie sie auf Zigarettenpackungen zu finden sind, gibt.
Das aber aus diesem Trend direkt Wasser-Sommeliers werden müssen halte ich für ein wenig gehypt.

Wasser-Sommeliers werden in immer mehr Hotels zum Standard: Beim Stanglwirt in Going wird das Wasser neuerdings zelebriert, statt einfach eingegossen. Neben einer Wasserbar und einer Wasserkarte mit 21 Sorten hochwertigen Mineralwässern aus aller Welt, wird den Gästen mit dem 1. Tiroler Wassersommelier künftig auch eine neue Art von „Genussmanager“ angeboten (www.stanglwirt.com).
Kommentar:
Der LOHAS Blog definiert seine Zielgruppe wie folgt: “LOHAS = Lebensstil auf Basis von Gesundheit und Nachhaltigkeit”. Die offizielle Übersetzung lautet: “Lifestyle of Health and Sustainability”. Da bevorzuge ich die deutsche Interpretation, da die englische zumindest im hinteren Bereich eher ein Zugenbrecher ist.
In den USA sollen ungefähr 30 Prozent der Verbraucher diesem Typ entsprechen, in Deutschland etwa 15 Prozent. Kann das sein? Ich glaube das es wesentlich mehr sind. Die wissen das nur noch nicht, da sie sich nicht LOHAS nennen. Wer wissen will was hinter LOHAS steckt muss sich die sehr gelungene Abhandlung von Elita Wiegand durchlesen. Danach geht es einem besser, denn wir sind auch LOHAS.
Bleibt mir noch einen Hinweis auf Wolfgang Horbachs Atrikel im innovativ.in Business Blog zu erwähnen, der das Thema dann rund macht.


Am 22. Oktober 2007 um 09:07 Uhr
[…] http://www.mindsharing.de Einführung in das Thema LOHAS […]
Am 15. November 2007 um 16:26 Uhr
[…] http://www.mindsharing.de […]
Am 26. November 2007 um 11:20 Uhr
[…] Links: americanapparel.net http://www.aninconvenienttruth.co.uk http://www.climatecrisis.net http://www.dole.com http://www.doleorganic.com http://www.timberland.com Schwimmen auf der Biowelle Das Lohas Phänomen zieht Kreise, h2o im Focus […]